A Békés Megyei Múzeumok Közleményei 6. (Békéscsaba, 1980)

Vertse Albert: Des Fasan in Ungarn heute

Der Fasan in Ungarn heute I VERTSE ALBERT I In den Nachkriegsjahren trat in der Verteilung des Fasanenbestandes des Lan­des eine unerwartete und sehr starke Gewichtsverschiebung ein. Vor dem Krieg lebte die Mehrheit unseres Bestandes auf dem Dunántúl (w. der Donau), nach dem Krieg jedoch auf dem südlichen Teil des Tiszántúl (ö. der Tisza). Diese unerwartete Gewicht­sverschiebung Hess zu vermuten, dass die Kriegseinflüsse eine Möglichkeit gaben um die besten Biotope des Fasans zu erkennen. Während der Kriegsjahren wurde näm­lich die Fasanenzucht auf den Grossbesitzen völlin eingestellt. Der Fasan konnte sich nur dort und in solchem Mass behaupten, wie es von den natürlichen Lebensbe­dingungen ermöglicht wurde. Nachdem die im Süd —Tiszántúl lebenden populatinen hauptsächlichen Lebensbedingugen im Süd —Tiszántúl die besten sind und auf jeden Fall besser, als die von Dunántúl. Die Studie beweist dies durch einen Vergleich des Klimas von Ungarn und der Urheimet des Fasans, sowie der ökologischen Hauptzüge der Biotope. Dadurch wird es eindeutig, dass das kontinentale Klima im Süd —Tiszántúl dem der Urheimat des Fasans sehr nahesteht, näher, als da von Dunántúl und eines der besten in Europa ist. Für den Fasan ist es um so vorteilhafter, da der Süd —Tiszántúl eine der besten Getreideanbaugebiete Europas ist, eine Ebene von Flüssen mit Mittelschtreckencha­rakter und ihren Totarmen, ehemaligen Flussbetten durchzogen, mit üppigen Galerie­wälder mit dichtem Unterwuchs und verunkrauten-verschilften Überschwemmungs­gebieten, die für den Fasan die besten Biotope bedeuten. Es ist übringens ein Landesteil, wo auch der Reis erfolgreich angebaut werden kann. Beérkezett: 1976. 06. 14. 130

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