A Békés Megyei Múzeumok Közleményei 3. (Békéscsaba, 1974)
Koppány János: Tótkomlósi gyermekjátékok sárral, földdel
Kinderspiele mit Lehm und Erde in Tótkomlós JÁNOS KOPPÁNY Bevor der Mensch zur Werkzeug -und Geräteherstellung gelangte, gab er schon den Beweis seines Menschentums, daß er seine Glieder anwendete, sowohl als formende wie auch als bildende Geräte. Dies konnte er um so eher tun, da solche Materialien zur Verfügung standen, wie die Erde und der Lehm. Dieses Material konnte er mit der Hand, mit dem Fuß weiter bilden, formen. Es ist lohnenswert die Rolle dieses urtümlichen Materials bei der Arbeit des Menschen zu beobachten, in der Form, in der es in den Spielen von Kindern zum Ausdruck kommt. So verfolgte ich vor allem meine eigenen Kindererinnerungen, die mit Kot und Erde im Zusammenhang stehen. Ich sprach auch mit Altersgenossen und mit Kindern von heute über die mit Lehm und Erde verbundenen Erinnerungen, und sah schließlich von diesem Gesichtspunkt aus die spielenden, springenden Kinder während ihrer Spiele. Wenn wir die Beziehungen der Kinder mit der Erde und dem Lehm rückblickend betrachten, so finden wir, daß sich das Kinderinteresse in der Vergangenheit mit Erde und Lehm in stärkerer Berührung stand, als im Leben der heutigen Kinder. Weshalb konnte das so sein? In der Vergangenheit war das Kind bei der Beschaffung des Materials mehr auf sich angewiesen, und deshalb war die Richtung seines Interesses naheliegend dem Material zugewendet, das für ihn erreichbar war. Das Kind von heute wird von der Gesellschaft versorgt. Deshalb distanzierte es sich auch vom urtümlichen, selbst entdeckten Material: der Erde. Vormals gestattete die gesellschaftliche Lage dem Kind keine Bequemlichkeit in der Versorgung. Es mußte sich selbst um das Material kümmern, mit dem es „arbeiten", spielen wollte. Dies ergab sich am einfachsten durch Erde und Lehm. Die vom Kind entdeckte Verwendung des Materials verfolge ich geordnet in meiner Arbeit. Das Kottreten des kaum noch Stehen könnenden Kinds in der Gehschule ist seine erste große Entdeckung, und zwar, daß das Material unter seinen Füßen nachgibt. Diese Entdeckung bedeutet ihm Freude. Genau die gleiche triebhafte Freude empfindet ein größeres Kind, wenn es den Staub der Straße aufwirbelt. Mit zunehmendem Verständnis wird auch der Anspruch auf das entdeckte Material größer. Die um das Haus gesehenen einfacheren Gegenstände werden zum Spiel in verkleinertem Maßstab ausgeführt. So werden Hund, Tränke, Futterkrippe angefertigt. Bei zunehmendem Alter ist es schon zur Bildung komplizierterer Formen fähig. Es formt Tiere. Das Tatsächliche richtet das Kind nach seiner Handfertigkeit, also vom Blickfeld des Kinds, Es verkürzt und vereinfacht, so Pferde ohne Füße, klobige Kühe, walzenförmige Schweine, usw. Nach, oder besser gesagt neben den Gegenständen, Figuren, Tieren verfertigt das Kind dann Geräte aus Lehm. Ein solches Gerät ist das „kukucka". Dieses ist einfach. Es ist kein Abbild eines Gegenstands, Geräts aus irgendeinem andren Material, sondern ein solches 133 pomery, v ktorých hlavnou snahou je napr. získať pozemky, ako to ukazuje hra na nožík, alebo kde vyškolenosť je absolútnou spoločenskou hodnotou, ako to vidieť v hre na školu. Hry, v ktorých majú úlohu „jamky a čiary v zemi", poukazujú už na takú mentalitu, pre ktorú zem ako nástroj či matéria nemá už prvoradý význam. Je len vedľajšou rekvizitou. V týchto hrách hlavnú úlohu hrajú peniaze a hazardovanie, Chýba už len krok a hra úplne stratí spojenie so zemou. Nazdávam sa, že preskúmať a zvečniť detské hry s hlinou v takomto zoskupení má svoj význam, lebo ich mravná náplň môže pozitíve pôsobiť na hry dnešných detí.