Veres László: A Bükk hegység hutatelepülései (Miskolc, 2003)
HÜTTENSIEDLUNGEN DES BÜKK-GEBIRGES
Grenzen der Dörfer heraus, die den Rahmen der Existenz sicherten und sichern. Die Siedlungs- und Hofformen sind die Spiegelbilder der Wirtschaft und der Lebensweise der Bewohner. Mit den Worten von Béla Gunda: „Das Haus und der Hof, beziehungsweise das im engeren Sinne genommene Grundstück, sind der Kern der Siedlungen. Die wirtschaftliche Funktion, Form, und Einteilung des Grundstücks beeinflussen die Form und das Leben der Siedlung. Die Einteilung des Grundstücks spiegelt die Wirtschaft und die Beziehung zwischen dem Ackerbau und der Viehzucht und deren Bedeutung wider." Die Hüttensiedlungen füllen enge Täler ohne die Möglichkeiten der Ausdehnung. Sie spiegeln eine Form der Besiedlung beider Bachufer, bzw. eine Straßenreihe wider. Auf den engeren Grundstücken bildeten sich eigenartige Hofformen heraus. Die funktionell gegliederten Doppelhöfe sind charakteristisch. Fallweise sind jedoch auch die Tafel- und Bandgrundstücke zu finden, die auf die verschiedenen Epochen der Besiedlungen hinweisen. Der größte Teil der Grundstücke mit ihren charakteristischen Wirtschaftsgebäuden drückt die Lebensweise in der Tierhaltung und im Transport aus. Der entscheidende Teil der Gebäude waren zweiräumige, mit Steinmauern, Dachsparren und Hahnenbalken und Schinderverschalung versehene Wohnhäuser. Die Wohnhäuser wurden zwischen den zwei Weltkriegen dreiräumig und im Laufe der Erweiterung wurden sie mit einer Ziegelsteindiele oder einem Gang ergänzt. Das Äußere der alten Häuser unterschied sich nicht in vielem von den Wohnhäusern der ärmeren Schichten der Dörfer von Bükkalja. Die Einrichtung der Häuser war sogar ärmlicher. Meistens