Kunt Ernő szerk.: Kép-hagyomány – Nép-hagyomány (Miskolc, 1990)

III. RÉSZ: A KONFERENCIA SAJTÓVISSZHANGJA

Bild Bildbrauch Bildtradition Visuelle Kultur Dies sind die wichtigsten Stichwörter, um die die Beiträge dieses Bu­ches kreisen. Wenn auch die Autoren sich des drohenden Untergangs der Gutenberg-Galaxis bewußt sind, haben sie ihr Vertrauen in die Bilder doch nicht verloren. Sie erörtern den Umgang mit Bildern - im weitesten Sinn -, mit jenen Phänomenen also, die die Menschheit seit ihren Anfän­gen begleiten und sie widerspiegeln. Man könnte versuchen, die Ge­schieht der Menschheit auch aus dem Schaffen, Gebrauchen, Anwen­den, aus der Zerstörung und Neuerschaffung von Bildern - als physi­schen wie geistigen, imaginative Akten - besser zu verstehen. Doch sind auch die aktuellen und, mehr noch, die zukünftigen Herausforderungen ins Auge zu fassen. An der Jahrtausendwende wird unsere globale Kul­tur zunehmend von Bildern beeinflußt, von Bildern, die im Nu über elekt­ronische Medien die entlegensten Populationen informieren. Man nimmt an, daß Bilder weder politische noch kulturelle bzw. herkömmliche Gren­zen kennen. Ob dem tatsächlich so ist, bleibt allerdings genauer zu überprüfen. Eine neue Gefahr namens Bild-Analphabetismus scheint aufzutauchen. Als Beitrag zum richtigen Umgang mit Bildern versuchen hier Volkskundler, Kulturwissenschaftler, Soziologen, Psychologen, Kunstwissenschaftler und Historiker sich gründlich mit der alten und zugleich neuen Herausforderung des Phänomens auseinanderzuset­zen. Ernő Kunt Es ist eine Emblemata der Abteilung für die Forschung visueller Kultur - Ungarisch: Vizuális Kultúrakutató Osztály - bei der Museumsdirektoriat zum Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén

Next

/
Thumbnails
Contents