Kunt Ernő szerk.: Kép-hagyomány – Nép-hagyomány (Miskolc, 1990)

III. RÉSZ: A KONFERENCIA SAJTÓVISSZHANGJA

.unterem .null (Kivon abhängt, inwieweit Transparenz zu den Forsrhungs in­s.it/en der Nuchbaidisziphneii Ges( hu hte, Soziologie, Kunstwissenschaft, F.thuotogte, Senuotik usw. hergestellt wird. Da ist es wohl unumgänglich, daß .inch der Lxpertonkreis der S.I.E.F.-Kommission seme Fühler verstärkt in die­se Richtung ausstreckt. Das nächste Treffen Endet im Herbst 1990 in Inns­bruck statt. Die Miskolcer Referate in einem kurzen Überblick: Die empirisch ausge­richteten und gegenwartsorientierten, die medientheoretisch und z.T. mit einem stark erweiterten Bildbegriff arbeitenden Beiträge waren im Ver­gleich zu den historisch oder an Bildgattungen bzw. Bildmotiven orientier­ten in der Minderzahl. Hier eine — allerdings verkürzte blockweise Gegen­überstellung: Eva Knapp und Gabor Tüskés etwa verstanden es geradezu lehrbuchartig, »die Illustrationsserien der barockzeitlichen Mirakelbücher« unter medien- und kommunikationsanalytischen Gesichtspunkten verstand­lich zu machen. Katalin Sinkó lieferte in ihrem Beitrag über den »ungarischen Bauern als einem orientalischen Thema« zugleich Einblick in die Geschichte eines von Westeuropa ausgehenden Nationalitätenstereotyps. In ähnliche Richtung ging das Referat des Verfassers über ein »Bild von tanzenden Bauern«, das am Beispiel der Kronbiegel'schen Ethnographie Altenburgs nach dem ethno­logischen Blick im frühen 19. Jahrhundert fragte. Auch Wolfgang Brückner widmete sich, indem er die verschlungene Rezeptions- und Instrumentalisie­rungsgeschichte der Schlacht von Altenesch nachvollzog, weniger der Kon­stellation »Bild und Bauer« als derjenigen von »Bild und Anthropologie«. Einzelnen Bildgenres wandten sich die Beiträge von Gertrud Benker und von Kerstin Hemmingson zu, die jeweis über Gehöftemalerei sprachen und die Referate von Maria Peltzer sowie von Tatjana Voronyina, die sich über die Luboks äußerten und dabei eine spannende Fachdebatte auslösten; Josep Marti i Perez erläuterte das apotropäische Blatt in Spanien und Herbert Wolf machte auf den Forschungsgegenstand der Ansichtskarte aufmerksam. Nils-Arvid Bringéus entfaltete das ikonographische Repertoire schwedi­scher Bilder von Bauern; seine aufschlußreichen, an Bildinhalten orientier­ten Interpretationen führten mit den Ausführungen von Christa Pieske über »Genregraphik als "Bildschlüssel« vor, wie man Bilder zum Sprechen bringt. Mikael Andersen berichtete über die »visuelle Selbstdarstcllung und Woh­nungseinrichtung der dänischen Bauernschaft« und brachte zugleich den bürgerlichen Blick ins Spiel, den die Bilder repräsentieren. Klara Csilléry ließ ein ganzes Panorama zum Teil mich versteckter, je­doch deshalb nicht woniger signifikanter Bildbotschaften Revue passieren, in denen sich bäuerliches Leben in Ungarn manifestiert. Sona Kovacevicová plädierte anhand von Talolbddorn lur die Rekonstruktion vergangener Wnkhi hkeiteu mittels ikonogt aphis( hei Studien. Kincső Veiebelyi praseiv

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