A Miskolci Herman Ottó Múzeum Közleményei 8. (Miskolc, 1969)

INHALT lin dieser Nummer unserer Mitteilung können Sie Abhandlungen, die sich auf das Gebiet des Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén beziehen, über archäolo­gische, geschichtliche und ethnographische Themata lesen. Unser erster Beitrag stellt die neuen archä­ologischen Funde aus der Baradla-Höhle zu Aggte­lek vor, die aus der Neusteinzeit und Ende von Bronzezeitalter stammen. Das Elaborat über die neuen Erforschungen der Archäologen von Herman Ottó Museum berichtet über die Arbeit seit 1962. In der Zeit wurden die Spuren aller wesentlichen Zeitalter und Volksgrup­pen am Forschungsgebiet vorgefunden. Die sich mit den achäologischen Funden von Stadt Ózd beschäfti­gende Abhandlung gibt ein umfassendes Bild vom ehemaligen Bevölkerstand des Gebietes der heutigen Stadt und von ihrer vorzeitlichen Geschichte. Die Reihe der geschichtlichen Abhandlungen wird mit einem Gedenksbeitrag über die berühmte ungarische Schauspielerin, Frau Déry (Déryné) geöff­net. Déryné war in der ersten Hälfte des 19-en Jahrhunderts ein fast ständiges Mitglied der in miskolcer Theatern spielenden Schauspiel truppén. Sie wurde von vielen Erinnerungen zu unser Stadt gebunden, wo sie an ihrem Lebensabend von 1852 bis ihrem Tod in 1872 wohnte. Das Eisenhüttenwesen in Ungarn wird sein 200­jähriges Jubiläum im Jahre 1970 feiern. Aus Anlass dessen gibt unser Beitrag die Darlegung des ersten Jahrhunderts der Eisenerzeugung in Diósgyőr. Mihály Munkácsy, der grosse ungarische Kunst­maler hat einen Teil seiner Kinderjahre in Miskolc verbracht. Später als schon ein berühmter Maler besuchte er oft die Heimatstadt Miskolc, gelegent­lich eines Besuches hat der Photograph Schabinszky mehrere Aufnahmen von ihm verfertigt. Der Beit­rag stellt diese Aufnahmen vor. Im Mittelalter rühmte sich Miskolc als eine Stadt fortgeschrittener Manufaktur. Es waren da viele Handwerkszünfte tätig, aus deren Gedenksmaterial werden diesmal vom Verfasser eine Versammlungs­zunfttafel (ein Elnrufszeichen) und zwei tragbare Namensregistertafeln publiziert. In unserem Wirtschaftsleben ist die Benützung von Schutzmarken noch nicht weit verbreitet. Die Abhandlung stellt die alten, zwischen 1897 und 1949 gebrauchten Schutzmarken der Zuckerfabrik is Sze­rencs vor. Es sind beinahe 120 Jahre seit dem ungarischen Freiheitskrieg in 1848—49. vergangen. Diesmal pub­liziert der Verfasser die Briefe eines miskolcer Rot­mütze-Hon veds . Die erste von unseren zwei ethnographischen Ab­handlungen summiert die Sagen- und Glaubenwelt in Zusammenhang mit dem nord-borsoder Dörflein Szádvár bei Szögliget, die andere dient zu Wieder­wecken die alten mezőkövesder Gruppenkinder­spiele. Unser Museum schätzt hoch unter seinen Aufga­ben die Volksbildungs- und populärwissenschaft­liche Arbeit. Das wird von zwei Mitteilungen ge­zeigt, die das Leben des Komitatsringes der Museen­freunden in 1965—68 und die Tätigkeit des ethnog­raphischen Zirkels der Industriefachmittelschule No 1 in Miskolc in 1963—68 darstellen.

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