A Miskolci Herman Ottó Múzeum Közleményei 6. (Miskolc, 1964)

INHALT - In dieser Nummer werden aus dem umfang­reichen Gebiet der Fachwissenschaften solche — bis jetzt noch unbekannte — Forschungser­gebnisse veröffentlicht, die sich auf die Geschichte Miskolcs oder des Komitats Borsod beziehen. In Verbindung mit dem UNESCO-Gedenkjahr wird eine posthume Schrift des verstorbenen An­dor Leszih über Otto Herman und unser Museum (2) veröffentlicht. Die Archäologie betreffend können drei Mittei­lungen bekanntgegeben werden. Eine über die Ergebnisse der neolitischen Forschungen bei Kor­lát, die andere über die bedeutenden anthro­pomorphischen Urnenfunde (14). Unser dritter Artikel gibt eine Zusammenfassung der Funde aus der Awarenzeit in der Umgebung von Sajó­szentpéter (15). Auf drei ethnographische Arbeiten wird hin­gewiesen. Die erste ist folkloristischen Charakters (23) und informiert über die Aufzeichnung alter Volkslieder und über den . hier und da noch 'anzutreffenden Volksbrauch des Morgenbrennens. Die folgende Mitteilung (29) enthält die Beschrei­bung eines bei der Gemeinde Ároktő gefundenen und mit «der Jahreszahl 1844 datierten geschnitz­ten, mit Metallintarsien und mit einem Spiegel versehenen Rasiermesserbehälter, der als ein interessantes Stück der Schnitzerei-Volkskunst gilt. Die _dritte Mitteilung (35) aus 'der Feder un­seres tschechoslowakischen , Mitarbeiters bringt eine vergleichende Untersuchung der oberunga­rischen in der Landwirtschaft gebräuchlichen Hackenformen. ­Diese Studie analysiert auch das in stadtge­schichtlicher Hinsicht bedeutsame Jahr 1365 (42). Nach Auffassung des Autors ist Miskolc 's Ent­wicklung zur Stadt eben auf dieses Jahr zurück­zuführen. Literaturgeschichtlichen Charakter haben die Angaben über Margit Kaffka, die grosse ungarische Schriftstellerin (46). Kunsthistorischen Einschlag hat unser Artikel (49). der sich mit dem spurlos verschwundenen Tokajer Pauliner —Kloster bzw. dessen Lokalisie­rung beschäftigt. Die erste Miskolcer Kunstausstellung (53) am Anfang dieses Jahrhunderts war ein interessanter Versuch zur Schaffung einer Kunst-Kultur auf dem Land und in der Provinz. Das neueste Ergebnis des Stadtausbaus ist der Krankonhaus-Komlex (54) in Miskolc, Szentpéteri­kapu. Seine Hauptgebäude werden auf dem farbi­gen Umschlag gezeigt. Unser Artikel über die Arbeiterbewegung (59) behandelt die Bewegung der Bauarbeiter im Jahre 1907. Im Museum gibt es seit 1963 eine gesellschaft­liche Aktivistengruppe, die sich mit dem Sam­meln der Dokumente aus der neuesten Zeit be­fasst (61). Auf der letzten Seite wird eine Wiener Litho­graphie aus dem Jahre 1859 des ersten Miskolcer Bahnhofsgebäudes gezeigt.

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