A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 39. (2000)
HOFFMANN Tamás: A parasztház: a legrégibb és a legjobb (?)
meist den Fingerabdruck der professionellen Handwerker auf sich trägt. Die Gebäuden und die anderen Werke sind Beweise für die Durchschreitbarkeit der Grenzen zwischen gewissen gesellschaftlichen Schichten, Gruppen und Klassen, die Geschichte hat gut erkennbare Phasen und es ist eine regional meßbare Verbreitung der Erscheinungen festzustellen. Es gehört sich, die meisten Vorstellungen, die man sich über Kultur und Tradition gebildet oder aus der Vergangenheit ererbt hat, zu vergessen, die Theorien über ethnische Abstammung, prähistorisches Erbe usw. erweisen sich als unbrauchbar. Demgegenüber haben sie die Erfahrung machen können, daß unsere Vorfahren bestrebt waren, die in ihrer Umgebung auffindbaren natürlichen Rohstoffquellen zu nutzen, d.h., sie gingen mit den Energien, die sie bei ihren Bauarbeiten verwendeten, sparsam um. In der traditionellen Architekturgeschichte Europas begannen die Initiativen im altertümlichen Süden und verbreiteten sich langsam in Richtung Norden. West- und Mitteleuropa wurde im Mittelalter und danach umgebaut, zu einer Zeit, als man auch im Süden ein neues Kapitel in der Geschichte eröffnete. Im Osten und im Norden, sowie in Südosteuropa erstreckte sich die Peripherie, Veränderungen sind in diesen Regionen fast nur in den letzten dreihundert Jahren veranlaßt worden. Der kulturelle Mechanismus zwischen Dorf und Stadt kam überall zur Geltung, die aus den Höhen der Städte herunterfließende Erosion nahm an den Abhängen und in den Niederungen des Landes sein Ende. Die Gestaltung der nützlichen Grundfläche der Wohnhäuser und die Gestaltung des Zimmers darin ist ein illustratives Beispiel für das Gesagte. Tamás Hoffmann 430