A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 37. (1999)

KOÓS Judit: Újabb adatok a kora bornzkori Makó-kultúra elterjedéséhez és időrendjéhez Északkelet-Magyarországon

127; Bondár 1995, 10; Ecsedy 1978, 84). Dieses vermutlich in der sakralen Sphäre verwendete Gefäß kann als Erbe der VuČedol-Kultur betrachtet werden (Dimitrijevič 1982; Kalicz 1984a, 100). Zu den weiteren Typen der „Feinkeramik" in Oszlár gehören die kleinen Henkelkrüglein, Töpfe, Amphoren, ferner die einfache Schüsseln und die mit Wulstenrand. Seltene Verzierung der „Feinkeramik" is die glatte plastische Leiste und die flachen Knubben (Abb. 1, 2-3, Abb. 3, 2-3, Abb. 6, 2-6, Abb. 7, usw.). In die Kategorie der „Grobkeramik" rechnen wir die großen, tiefen Schüsseln (Abb. 3, 4, Abb. 14, 4), und die Töpfe, am häufigsten mit stark verdicktem Hals und Rand. Für beide Kategorie ist der Besenstrich, manchmal die rauhe Oberfläche und die umlaufende Tupfenleiste typisch (Abb. 3-14). Ein kleiner Idolbruchstück ist alleinstehend in der Makó-Kultur (Abb. 6, 1). Auch er kann als Erbe der Vučedol-Kultur betrachtet werden. In der materiellen Kultur können wir einstweilen keinen Unterschied zwischen der älteren und der jüngeren Phase feststellen. Diese Aufgabe soll bald durch die zukünftige Forschung gelöst werden. Judit Koós 128

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