A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 35-36. (1997)

SZÁSZI Ferenc: Adatok a második világháború utáni kivándorlás történetéhez Borsod-Abaúj-Zemplén megyében

Von 1959 bis 1989 verließen in Ungarn c. 129 tausend Menschen, in einem Jahr durchschnittlich mehr als viertausend das land. Im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén stehen uns bezüglich der Auswanderung nur in der Zeit von 1981-1989 Daten zur Verfügung. Innerhalb von neun Jahren verließen 1219 Personen (legal und illegal) das Komitat mit Auswanderungsabsichten, daß heißt, es entschlossen sich jährlich 135 Personen dazu, das Land zu verlassen. Die transozeanischen Länder nahmen von der untersuchten Verwaltungseinheit 15,8% der Auswanderer auf, gleichzeitig aber wuchs insbesondere die Rolle Österreichs (38,8%) und in geringerem Verhältnis, aber bei der Aufnahme der aus dem Komitat Auswandernden steht die BRD (27,8%) an zweiter Stelle. Bei der Aufnahme der Einwohner des Komitates fiel Frankreich zurück wobei aber neben Italien die Schweiz und Schweden zu besonders wichtigen Aufnahmeländern wurden. Von den in der Zeit zwischen 1981-1989 Ausgewanderten gibt es noch über 143 Personen Beschäftigungsdaten. Aufgrund der uns zur Verfügung stehenden Daten über die Zeitspanne zwischen 1981-1989 kann hervorgehoben werden, daß das Verhältnis der Facharbeiter und technisch Beschäftigten hoch ist, aber auch der Anteil derjenigen mit Hochschulabschluß und der Universitäts- und Hochschulstudenten ist bedeutend. Bezüglich der Rückwanderung können über die Zeit zwischen 1988-89 Daten geliefert werden. Innerhalb von zwei Jahren kahrten 89 Personen endgültig zurück. 46% der Heimkehrenden waren über 50 Jahre alt und 34 Rentner bildeten 38% der insgesamt Zurückgekehrten. 27 der Heimkehrenden waren Facharbeiter und Techniker, wovon 24 aus der ehemaligen DDR zurückkamen, aber fast alle dieser arbeiten heute bereits im vereinigten Deutschland. Ferenc Szászi 341

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