A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 30-31/1. (1993)

RÉVÉSZ László: Honfoglalás kori nyeregmaradványok Karosról

gestreckten Sechseck verbreiterte. Hier hatte man je eine silberne runde Platte aufge­nietet und in den unteren Rand Silbernägel mit Halbrundkopf geschlagen. Von den Zierplatten reichten sieben von dem oberen Rand nach unten, und zwei sind auf den inneren Rand gestützt dazwischengekeilt. Der Zwiesel wurde durch Riemen an den Sattelbrettern befestigt. Diese Riemen wiederum zog man durch die viereckigen bron­zenen Lochschützer, die sich an den beiden Rändern im oberen Drittel des Zwiesels befanden. Im weiteren konnten wir anhand eines Sattelüberrestes, der ebenfalls in Karos in Grab Nr. 11/49 gefunden wurde, feststellen, dass die Sättel, die von den ungarischen Frauen im 10. Jahrhundert benutzt wurden, breiter gewesen sein müssen als die, auf denen Männer ritten. Letztere wurden recht weit vorn in Halsnähe befestigt, während die ersteren etwas weiter hinten auf dem Pferderücken befestigt wurden. László Révész 124

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