A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 28-29. (1991)
SZILAS A. Pál: Hitről és evolúcióról a 20 század végén (Magyar és német nyelven)
zu den eigenen Zeiten schafft. Für die Schaffung einer solchen Gesellschaft opferte auch Jesus sein Leben. Zwei Alternativen: Ernstnehmen die Liebeslehre von Jesus und Fördern die Ausbildung einer solchen Menschengemeinschaft, welche dem Haß Einhalt gebietet, und mit der synergischen Wirkung der Liebe des Geistes immer wirkungsvoller die bessere Gesellschaft der Zukunft hervorbringt; oder sehen wir mit Gleichgültigkeit der immer stärkeren Öffnung der ethischen Schere zu und begünstigen damit immer mehr die Möglichkeit, daß die auf unzähligen Stellen in der Welt aufgestellten Atomraketen durch unüberlegte oder bewußte, gezielte Handlungen all das vernichtet wird, was über 4 Milliarden Jahre hinweg aufgebaut wurde. Der Anteil von organischem Material in Meteoriten könnte auch eine Warnung für uns bedeuten. Er kann von explodierten, zerstörten Himmelskörpern stammen, vielleicht von solchen, auf denen die Entwicklung der zerstörenden Technik wesentlich schneller voranging als die der Herausbildung der Gottessohn-Mensch-Anschauung . Ich weiß nicht, was aus uns nach dem Tode wird. Ich glaube, daß dies mit Sicherheit auch andere nicht wissen. Den Gläubigen des Christentums sowie des Islam wird ein ewiges Leben nach dem Tode verheißen. Der Hinduismus und der Buddhismus sehen die Verheißung des ewigen Lebens nach dem Tode mit dem Abbruch jeder Bindungen und Beziehungen zum Sein. Ich weiß nicht, wer Recht hat. Auch weiß ich nicht, ob es ein reales Ziel ist, auf „irgendein" ewiges Leben nach dem Tode, auf ein Glück nach der Auferstehung zu warten. Es ist eher ein reales Ziel, nach dem „Himmelreich auf Erden" zu streben, welches den hier Lebenden und vor allem deren Nachkommen und deren Gesellschaft ein glücklicheres Leben sichert. Ich denke, daß dies einerseits ein edles eigennütziges und andernseits uneigennütziges Ziel ist. Und endlich: es ist möglich, daß es ein Leben nach dem Tode gibt. Und dies wäre dann ein neuer Beweis für die Allmächtigkeit des Schöpfers, der die Gesetzmäßigkeiten der anorganisch-organisch-geistigen Entwicklungskette schuf. Ist es vorstellbar, daß er ausgerechnet diejenigen bestrafen wird, die die Verwirklichung dieses Zieles voranbrachten, und daß er diejenigen belohnen wird, die sich dem entgegenstellten?