A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 28-29. (1991)

HOFFMANN Tamás: A parasztházak fűtése (Előzmények, technikai megoldások. – Európai vázlat)

Winkelmann, W. 1954. Eine westfälische Siedlung des 8. Jahrhunderts bei Warendorf. Germania XXXII: 189-213. 1958. Die Ausgrabungen in der frühmittelalterlichen Siedlung bei Warendorf, Westfalen. Neue Ausgrabungen in Deutschland. 435 p. 1953. Das vormittelalterliche dreischiftige Hallenbau in Mitteleuropa. Bonner Jahrb. Heft 153. 13-46. Wood, M. E. 1950. Thirteenth Century Domestic Architecture. Arch. Journal, Vol. 105. 1965. The Medieval House. London Zippelius, A. HEIZUNG IN BAUERNHÄUSERN (Vorgeschichte, technische Lösungen - Europäische Skizze) Will man die Geschichte des europäischen Wohnhauses aufzeigen, so muss man von der Feuerstelle ausgehen, um dann zum Ofen zu gelangen. Diese Geschichte umfasst an die acht bis zehn Tausend Jahre. Daher gibt es für den grössten Teil dieses Verlaufes kaum eine Chance. In der Architekturgeschichte des ländlichen Hauses sind erst im Mittelalter bedeutsame Veränderungen zu erfahren, und diese stehen immer mit der Statik der Gebäude, mit der Gleiderung ihres Innenraumes, mit der Errichtung von Stockwerken sowie ganz zentral mit dem Wandel in der Art der Beheizung in Berbindung. Der Bau eines von der Wärmewirkung her stärker als offenes Feuer wirkenden Ofens war meist ein Zwang durch die jeweiligen klimatischen Bedingungen, und zwar jene Tatsache, dass es in Europa im Osten und im Norden, aber auch in den mitteleuropäischen Alpen im Winter sehr kalt ist. Herde wurden zwar auch anderwärts gebaut, nur dienten sie nicht zum Beheizen von Wohnhäusern. In ihnen trocknete man die Früchte des Feldes, buk Brot und erhitzte das Bad mit ihnen. Eine weitere Neuerung war der Ofen, der im Grunde Genommen eine Vervollkommnung des Herdes darstell­te. Bei seinem Bau wird auch an die Ableitung des Rauches gedacht, was am besten durch die Errichtung eines Schornsteins erreicht wurde. In den meisten Wohngebäu­den, dort, wo man ihn brauchte, wurden ein Ofen und ein Schornstein gebaut, weil man innerhalb des Gebäudes - nahezu kastenförmig - einen Raum oder auch ein Zimmer abgetrennt hatte, das als repräsentativer Teil des Wohnhauses eingerichtet wurde. In Bauernhäusern wurden diese Veränderungen meistens von Bauhandwerkern vorgenommen. Somit wurden die Schornsteine. Öfen und Stuben (wie auch die Stock­werke) nach städtischem Vorbild errichtet, was ein Beweis dafür ist, dass die Beziehun­gen zwischen Stadt und Land Ende des Mittelalters recht häufig wurden. Die hier aufgezählten Tatsachen habe ich in meiner Arbeit 1978 vorgestellt. Teil­weise ist diese Arbeit schon erschienen: auch die weiteren Kapitel stammen aus dem Manuskript. Andere Teile warten noch darauf redigiert zu werden und in Druck gege­ben zu werden. Hierbei handelt es sich um Teile der Monographie „Die europäischen Bauern", die, wenn sie erscheint, hoffentlich mit starken Veränderungen in Druck gelangt. Vorerst frische ich nur die literarischen Bezugnahmen auf, und hoffe darauf, weiteres nicht ändern zu müssen. Tamás Hoffmann

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