A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 28-29. (1991)

S.KOÓS Judit: Kora bronzkori településnyomok Mezőcsát-Oroszdombon

1973a. Representations of weapons on bronze age pottery. Fol. Arch. XXIV. 7-31. 1973b. Korai markolatlapos bronztőrök a Kárpát-medencében. Arch. Ért. 100. 157-166. 1982. Die terminologischen und chronologischen Probleme der frühen und mittleren Bronze­zeit in Ostungarn. In: Atti X. Simp. Int. Neol. Etá Bronzo in Europa. Verona 153-164. 1984a. Füzesabony-Kultur. In: Kulturen . . . Beograd 235-255. 1984b. Die Koszider-Metallkunst. In: Kulturen . . . Beograd 376-388. 1986. Zsadány-Orosi puszta: Ein alter Hortfund (Grabfund?) nach der Restaurierung. Comm. Arch. Hung. 27-48. Mozsolics A., 1942. A kisapostagi kora bronzkori urnatemető. Arch. Hung. 26. 1967. Bronzefunde des Karpatenbeckens. Budapest Novotná, M. 1983. Metalurgia opevnenych osad. AR XXXV. 63-71. Olexa, L. 1982. Siedlungen und Gräberfelder aus der Bronzezeit von Nizná MysTa in der Ostslowakei. In: Südosteuropa zwischen 1600 und 1200 v. Chr. Berlin 387-397. 1987. Gräber von Metallgiessern in Nizná Mysla. AR XXXIX. 255-275. Toöik, A. 1964. Opevnená osada z doby bronzovej vo Veselom. Arch. Slov. Fontes 5. Vladár, J. 1973. Osteuropäische und mediterrane Einflüsse im Gebiet der Slowakei während der Bron­zezeit. Slov. Arch. XXI. 253-357. SIEDLUNGSSPUREN AUS DER FRÜHEN BRONZEZEIT IN MEZŐCSÁT-OROSZDOMB Zu Beginn der sechsziger Jahre führte Nándor Kalicz Feldforschungen in der Gemarkung von Mezőcsát aus; dabei konnte er in Oroszdomb Gefässe aus der frühen Bronzezeit sammeln. 1-2 Darauf hin wurden Probegrabungen vorgenommen, bei denen ein Siedlungsaus­schnitt aus der Hatvan-Kultur das Tageslicht erblickte. In diesem Quellenmaterial kommen die so typisch geformten und gemusterten Keramiken der Einwohnerschaft von Hatvan vor: Töpfe mit Textil- und Besenstrichmuster, Amphoren, Krüge und Frag­mente von Schüsseln. 3-5 Ein besonders beachtenswertes Stück dieses Fundensembles ist die Gussform aus Sandstein, in der ein einfaches halbmondförmiges Anhängsel und ein Anhängsel mit gedrehtem Ende und Mittelstück zu seben ist. Ebenso wie auf unserem Gebiet so kommen auch auf dem Gebiet der Slowakei Gussformen nur in geringer Zahl vor. Analoge Stücke sind uns aus Tiszafüred, Dunaújváros, Barca und Vesele bekannt. 6-14 Das einfachere, halbmondförmige Amhängsel kam schon in der frühen Bronzezeit vor. Mit seiner Existenz kann bis hin zur Piliny-Kultur gerechnet werden. Das andere Anhängsel mit dem gedrehten Ende .und dem Mittelstück trat hingegen erst in der mittleren Bronzezeit auf und wurde dann bekannt. 15-35 In unserem Fall nun wirft sich die Frage nach der kulturellen Zugehörigkeit auf: das heisst; Die Metallgiesser welcher Kultur, die der Einwohnerschaft aus Hatvan oder aus Füzesabony, haben dieses Stück angefertigt? Wir vertreten die Meinung, dass es letztere waren. Gestützt wird diese Annahme durch die Datierung des Anhängsels. 36-38 Volle Gewissheit hierüber würden wir aber erst dann erfahren, wenn eine weitere Ausgrabung die Existenz der Füzes­abony-Kultur in Oroszdomb bestärken würde. Im Anhang der Arbeit wird über die Gussformen berichtet, die in den vergangenen Jahren bei Ausgrabungen zu Tage gefördert wurden. Im Ergebnis von Ausgrabungsar­beiten in Felsővadász-Várdomb gelangten vier in unsere Sammlung. 39-41 Davon ist die 16

Next

/
Thumbnails
Contents