A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 27. Tanulmányok a 70 esztendős Végvári Lajos tiszteletére. (1989)

CSAPLÁROS István: Heilprin Mihály, az 1848-49-es magyar szabadságharc elfeledett költője

und weil er seiner Familie in den Jahren der Habsburg-Willkür auch damit keine Exis­tenz sichern kann, wandert er nach Nord-Amerika aus. Dort findet er sich schon als freier Mensch, in einem Land demokratischer Ord­nung. Betreffs seines dortigen Lebens können wir uns auf das Buch seines Schwieger­sohnes Gustav Pollak „Michael Heilprin and his sons" (New York, 1912) stützen. Er kommt mit der Redaktion von „New American Cyclopedia" und mit dem beliebten Wochenblatt für Politik, Literatur, Wissenschaft und Kunst „Nation" in Verbindung. Im Lexikon schreibt er ungarische und polnische Prosaartikel, in „Nation" beschäftigt er sich aber mit der Geschichte Ungarns und Polens, mit der neueren, das heißt, zeitge­nössischen Situation. 1857 übersetzt er für „Graham's Magazin" Petöfi-Gedichte (Ein Gedanke bedrückt mich . . .: My care und Meine Lieder: My songs). Das Treffen der ungarischen Patrioten des Jahres 1860 begrüßt er mit einem begeisterten englischspra­chigen Gedicht, „Ungarn wird wieder leben" lautet eine Zeile des Gedichtes. Als Mitg­lied der dortigen Magyar Egylet (Ungarischen Vereinigung) sendet er Briefe mit Berichten über das Leben der dortigen Ungarn an die Budapester Zeitung Vasárnapi Újság (Sonntags-Zeitung). Die letzten Jahre seines Lebens widmet er sich der Unters­tützung seiner aus dem zaristischen Rußland geflüchteten Glaubensgefährten und er schreibt ein Buch über die Analyse der alten jüdischen Dichtung. Am 10. Mai 1878 vers­tirbt er in Sumith (New Jersey). Der Erforscher der ungarisch-polnischen literarischen und kulturellen Verbindun­gen empfand es als seine Pflicht, an die Arbeit und an das Leben Mihály Heilprins zu erinnern, dessen Treue auch heute noch als Beispiel für das schaffende Leben, für die gemeinsame Arbeit dasteht. István Csapláros 261

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