A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 25-26. Tanulmányok Szabadfalvi József tiszteletére. (1988)
NÉPRAJZI TANULMÁNYOK - MIZSER Lajos: Cserépfalu idegen eredetű családnevei 1550-1974
Orosz В., 1974-80. Családnevek Nyíregyházán a XVIII. század második felében. Nyíregyháza Prosvjetin imenoslov. Zagreb, 1984. Répáshuta. Egy szlovák falu a Bükkben. (Szerk.: Szabadfalvi J-Viga Gy.) Miskolc, 1984. Scheiberné Bernáth L., 1984. A magyarországi zsidóság személy- és családnevei II. József névadó rendeletéig. Bp. Schwartz E., 1933. A nyugat-magyarországi német helységnevek. Bp. Slovník slovenského jazyka I-VI. Bratislava, 1959-68. FAMILIENNAMEN FREMDER HERKUNFT IN CSERÉPFALU 1550-1974 (Auszug) In Cserépfalu kamen im Verlauf von 425 Jahren 1313 verschiedene Namen vor. Fremde - das heisst, die Form der Namensgebung ist nicht ungarisch - sind davon 345 (28,44%). Dieser Wert liegt einwenig hoch. Aus diesem Grunde haben wir auch die nur einmalig vorkommenden Namen mit aufgenommen. Unter den Familiennamen fremder Herkunft waren 186 slawische (vorwiegend slowakische) (53,91%), deutsche 134 (38,84%) und andere (zigeunerische, griechische, französische, lateinische, italienische, rumänische und solche unbekannter Herkunft) 25 (2,88%). Anhand der Beweggründe für die Namensgebung legten wir vier Gruppen fest: 1. Namen, die auf die Abstammung hinweisen, 2. Namen, die auf ein Handwerk, einen Posten oder einen Zustand hinweisen, 3. Namen aufgrund von individuellen Eigenschaften (körperliche bzw. geistige Eigenschaften) und 4. weitere (unbekannte) Namen. Das slawische bzw. deutsche Namensgut wird gesondert in weitere Kategorien unterteilt vorgestellt, indem die übrigen Namen der Sprache nach aufgezählt werden. Je Kategorie fertigten wir gesonderte Tabellen an. Diese stimmen im allgemeinen mit den in der Literatur auffindbaren Prozentangaben überein. Es wurde auch eine Gegenüberstellung mit dem ungarischen Namensgut durchgeführt. (HOM Évk. XXIV, 230-1). Lajos Mizser 722