A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 16. (1977)

DÓKA Klára: A Bodrog szabályozása

130 DÓKA KLÁRA Ä C%0<íttfCjCHt ÍM i«, **<lv<uu . l*éí> irt (cíviU. 6. kép. A folyó nyilvántartása a szabályozás után DIE REGULIERUNG DES BODROGS (Auszug) Der Bodrog ist der bedeutendste rechte Nebenfluss der Theiss. Seine Quell­wasser kommen aus den Nord-Ost-Karpaten und — zu einem schlängelnden mittelgrossenfluss anwachsend — mündet er, den Bodrogköz umgehend, bei Tokaj in die Theiss. Vor der Regulierung war der Bodrog fast zweimal so lang wie jetzt. Durch die vielen Biegungen des Flusses ging viel Energie verloren, sein Gefälle sank, und seine Hochwasser überschwemmten die umliegenden Niederungen. Längs des Bodrogs trafen gegensätzliche natürliche Gegeben­heiten aufeinander. An seinem rechten Ufer entstand das erste Weinanbaugebiet des Landes, auf dem linken Ufer konnte sich nur eine primitive Wirtschaftsform entwickeln. Die Bewohner des Überschwemmungsgebietes konnten sich durch Fischfang und Jagd ihre Lebensbedingungen sichern, fehlende Einnahmen konnten sie durch Lohnarbeit in den Weinbergen decken. Die begrenzte Feld-

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