A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 13-14. (1975)

K.VÉGH Katalin: Régészeti adatok Észak-Magyarország i.sz. I-IV. századi történetéhez

104 „Csörsz"-Graben begrenzte Tiefebene fallt. 220 Nach neueren Forschungen wurde der Staat der Sarmaten von einem Schanzensystem umgeben, das auch die Grenze zwischen Sarmaten und Germanen bildete. 221 Den Bau des Schan­zensystems setzt A. Mócsy in die Zeit um 294, 222 S. Soproni in die Zeit zwischen 322 und 332. 223 Das augenblicklich zur Verfügung stehende archäologische Material bietet nicht genügend Angaben zur Überprüfung der Beziehung mit den Sarmaten. Offensichtlich hat bis zum Bau des Schanzensystems eine inten­sivere Verbindung zwischen den Bewohnern beider Gebiete bestanden. Auf die Verbindung mit der römischen Provinz verweisen die Import­gegenstände. Die am besten datierbaren Funde, die Terra sigillata vom Ende des II. Jahrhunderts, gelangten nach den Markomannenkriegen ins Barbari­kum, ebenso auch die Fibeln. Zu der Zeit begann auch das Eindringen der römischen Münzen in die Gebiete östlich der Donau. 224 In der frühen Römerzeit gab es keinen bedeutenden Handel zwischen Pannónia und den nordunga­rischen Gebieten. Die Verbindung mit Dazien zeigt die Keramik vom Typ Blazice. Die Entwicklung dieser Keramik aus der späten Römerzeit wird mit dakischem Einfluss erklärt. 225 Die Geschichte Nordungarns während der Römerzeit endet ebenso wie die Geschichte der übrigen Gebiete Ungarns mit Beginn des V. Jahrhunderts, mit dem Erscheinen der Hunnen. Dieses Ereignis zeigt den Anfang einer neu­en Epoche, den Anfang der Völkerwanderungszeit. Wie wir wissen, flohen die Wandalen zusammen mit anderen Völkergruppen vor den Hunnen nach Westen. Über das Schicksal der Einwohner der späten Römerzeit, über ihre Rolle während der Hunnenzeit können weitere Forschungen Auskunft geben. Katalin K. Végh

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