A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 12. (1973)

BALASSA Iván: A tokaj-hegyaljai német telepítések történetéhez

318 BALASSA IVAN 89. Lengyel i. m. 239. szerint másfél évtizeddel ezelőtt a legöregebbek még tudtak svábul. 90. SKL. Vizitációs jegyzőkönyvek 34. 91. SKÁL. Hosszúláz Nr. 5. Loc. 59. 92. Oláh i. m. 274. A betelepülést 1785-re teszi, de ez az év annak csak meg­indulása. 93. SKÁL. Zemplén vármegye jegyzőkönyvei 1796. 183—184. 94. Nagy i. m. 1:144. 95. Zemplén vármegye és Sátoraljaújhely (szerk.: Borovszky Samu). Bp. 1906. 54. 96. Pesty i. m. 1:255. 97. Szirmay i. m. 262—263. 98. Oláh i. m. 274. 99. Uo. 100. A fenti dolgozatot a „Hegyaljai német telepek néprajza" című könyvem beve­zetőjéül szántam. Ennék további fejezeteit is részben kidolgoztam, de elkerülve e tájról, eddig nem volt lehetőségem a munkát folytatni és befejezni. Zur Geschichte der deutschen Neusiedlung im Tokaj-Gebirge (Auszug) Am Ende des 17. Jhs. wurde Ungarn von der Türkenherrschaft be­freit. Die Verheerung des Landes dauerte aber am Anfang des 18. Jhs — nach endgültigem Niederschlagen des ruhmvollen Rákóczi-Freiheits­krieges — weiter. Die grossen Besitzungen bekamen die treuen — zum grössten Teil deutschen und österreichischen — Handlanger des Habsburg­Hauses, die alsbald die Ansiedlung begannen. Selbstverständlich bemüh­ten sie sich, Bauern erstens aus Deutschland heranzuziehen, da sie deren Arbeit besser kannten, zugleich die deutsche Sprache verbreiteten und den katholischen Glauben bestärkten. Die ungarische Umgangssprache nannte und nennt noch heute diese Neusiedler allgemein Schwaben, ohne zu beachten aus welcher Gegend Deutschlands sie stammten. Die Ansied­lungen waren entweder kameralische, oder aber Privatunternehmungen; im ersten Fall gerieten die Ankömmlinge in viel bessere Umstände. In dem Tokaj-Gebirge können wir im 18. Jh. binnen fünfzig Jahren drei grosse Ansiedlungsperioden unterscheiden. I. Die deutsche Siedlung Rakamaz. Sie gehörte zum Kameralgut von Tokaj und wurde in 1729, gegenüber der Stadt Tokaj, jenseits der Theiss angesiedelt. Sie bekamen neben dem Hausgrund 30 wiener Joch Acker, 6 Joch Wiese, waren aber verpflichtet 300 Gulden Baargeld mitzubringen. Die Neusiedler mussten mit 4 Ochsen oder Pferden 30 Tage Robotarbeit leisten und jährlich 12 Gulden Steuer zahlen. Auf ihr eigentliches Wohnort können wir nur folgern, da in Interesse ihrer Fortlassung der Ausbitt­brief an die Kurfürsten von Mainz, Trier und Pfalz, an den Markgraf von Baden und an die Fürsten von Birckenfeld und Zwei brücken gerich­tet wurde. Die Neusiedler lebten in guten Verhältnissen und zeichneten sich besonders im Kartoffelbau aus, verschafften sich am Tokajer Berg Weingärten und befassten sich auch mit Weinbau.

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