Bodó Sándor: A Bodrogköz állattartása (Borsodi Kismonográfiák 36. Miskolc, 1992)

Freizügigkeit. Tief eindringende Wurzeln hat also die Gewohnheit, wie die Gutswirtschafte so auch die Bauerngemeinschaften wählten die Hirten für ihre eigenen Tiergruppen jährlich wieder. Tiergruppen kleine­ren Bestandes (50-300 Tiere) begingen die Weiden in Bodrogköz, im Vergleich zu den nesengrossen, manchmal mehr als mit 1000 Tieren rechnenden Rindherden in der Hortobágy-Pussta, und daraus scheint es natürlich zu sein, dass auch die Organisation der Hirten in Bodrogköz nicht so entwickelt war. Dem Viehhirtmeister war höchstens ein Hirten­junge und Hirtenknabe zur Hilfe im Tierhüten, aber auch diese Mithelfer kamen meistens aus der eigenen Familie. Die Hirten in Bodrogköz waren überwiegend Ungarn, denen sich manche slowakische Hirtengeschlechte anschlössen. Ihr Dasein wird von einigen Lehnwörtern {talakó, kopkd) demonstriert. In den 60.-70. Jahren hielten die in Genossenschaften arbeitenden Dorfbewohner wieder Rindvieh von fortwährend zunehmender Zahl. Die eine Hälfte des Betsandes bildete das Eigentum der LPG, die andere Hälfte von den Mitgliedern als Hauswirtschaftstiere gehalten. Unter den veränderten Umständen wurde das Hüten des Hauswirtschaftsbestandes von Dorfhirten getan, während der Viehbestand der LPG-s von Tierpf­legern gezüchtet wurde. 195

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