Dobrik István: Mokry Mészáros Dezső (Borsodi Kismonográfiák 18. Miskolc, 1985)
Neigung, mal eine ganz hohe symbolische Imagination ist für seine Werke bezeichnend. Für die meisten seiner Werke ist die gleichwertige Ausführung der Einzelheite, die polyphonische Komposition charakteristisch, sowie die liebvolle, innige Sorgfalt, wovon seine Bilder suggestive Strahlung, Lebendigkeit erhalten. Mokry abstrahierte nicht, sondern stellte die für Bilder notwendigen Gegenstände dar und dadurch ist die archaische Realität zustandegekommen, die Kandinsky „das in härteste Materie gegossene Phantastikum", „die grosse Realität" nannte. An Grand Art lässt Mokry Mészáros Dezső sich mit seinem früheren BUdern anknüpfen, allerdings auch späterhin findet man beträchtlich bewusstes, programmatisches Moment in seiner Kunst. Während seines Lebens war er viel abgetrieben, seine Kunst wurde dadurch auf vielerlei Art berührt. Nur wenige konnten seine persönlichen Ziele, Absichte verstehen, seine Umstände waren oft unerträglich. Zum Glück hatte er Freunde, die an seine Verpflichtung fest glaubten, seine Glaube an die Kunst ermutigten. Bedeutender Teil seiner Werke wird im Miskolcer „Herman Ottó" Museum bewahrt, wo in 1978 eine, sein Lebenswerk vorgeführte Gedenkausstellung veranstaltet wurde, welches Ereignis für Erscheinen dieses Buches eine wichtige Voraussetzung war. 86