Janus Pannonius Múzeum Évkönyve 28 (1983) (Pécs, 1984)
Régészet - Katona Győr Zsuzsa: Római kori edényégető kemencék Pécs belvárosában
RÓMAI KORI EDÉNYÉGETŐ KEMENCÉK 73 gelang schon bei früheren Forschungen festzustellen. 52-53 Vom Fundmaterial der Aschengrube ist die Scherbe der kleinenterra sig. Nachahmung zu erwähnen. (Taf. II. 5) Von der Form her steht sie zur stenjevacer Formschüssel am nähesten. 56 Wie Dénes Gabler feststellte, weisen die sigillata Nachahmungen aus Pécs mit dem Süd-pannonnischen verwandte Züge auf. Die schon erwähnten Fragmente wurden Mitte des dritten Jahrhunderts verfertigt. Aufgrund des deformierten und zerbrochenen Material kann festgestellt werden, daß man im Töpferofen graue Keramik herstellte. Sie konnten im zweiten Jahrhundert und auch im dritten ein Teil des Bedürfnisses der Hauskeramik in Sopianae versongen. Es ist nicht ausgeschlossen, daß das Töpferviertel außer Keramik auch andere Gegenstände hergestellt hat, aber zu dieser Feststellung sind neben der in Nähe gefundenen Lampennegative auch von den späteren Forschungen stammenden neuere Ergebnisse nötig. 57-58 Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß die drei entdeckten Töpferöfen nacheinander in zwei Periode funktionierten. Den Töpferofen l/a löste der Töpferofen 1 und 2 ab. Mit ihrer Funktion versahen sie von der zweiten Hälfte des zweiten bis Ende des dritten Jahrhunderts Sopianae mit Gebrauchskeramik. Aufgrund in der Erfüllung des Töpferofens gefundenen Materialien kann gesagt werden, daß in der gleichen Zeit mit den anderen pannonischen Fundorten verwandte Gefäße im Gebrauch waren. Vor allem zeigt das Fundmaterial — welches in der Rákóczi Straße 44 entdeckt wurde — mit dem Material zwischen der Drau und Save Ähnlichkeiten auf.