Janus Pannonius Múzeum Évkönyve 22 (1977) (Pécs, 1978)

Természettudományok - Uherkovich Ákos: Komlósd környékének nagylepkefaunája (Macrolepidoptera)

KOMLÓSD KÖRNYÉKÉNEK NAGYLEPKEFAUNÁJA 87 Makrolepidopterenfauna der Umgebung von Komlósd (Ungarn, Kom. Somogy) ÁKOS UHERKOVICH Der Autor sammelt seit Mitte der sechziger Jahre im Gebiet Südtransdanubiens, hauptsächlich längs der Drau und im Villányer Gebirge. Seine Ergeb­nisse schildert er in mehreren Studien (Uherkovich 1971, 1972, 1974, 1975, 1976a, 1976b). 1976 begann er in der Gegend von Komlósd (Komitat Somogy) die Macrolepidopterenfauna zu erforschen. Anfangs waren es nur einige Sammle­runternehmen, doch seit 1972 bis 1975 erschien er in Gesellschaft von Edit Kis Peti systematisch und sammelte regelmässig. Im Gebiet seiner Forschar­beiten gibt es Sumpfwiesen (Agrostetum albae hun­garicum) , Auenwälder (Dryopteridi —Alnetum glutinosae) und Hainenwälder (Fraxino pannoni­cae — Ulmetum; etwas entfernter Reste von Weiss­buchen und Eichenwälder (Querco robori —Car­pinetum). Änliche Waldassoziationen gibt es auch auf anderen Stellen der Drauebene, so z. Б. in der Umgebung von Sellye. Er sammelte mit verhältnismässig geringen Er­folg Tagfalter. Während seiner nächtlichen Samm­lungen — er verwendete dazu eine 125 Watt Quecksilberdampflampe — entfaltete sich eine auserordentlich reiche Lepidopterenfauna. Weil sich seine nächtliche Sammelarbeit in den Jahren 1972—1973 nur auf die spätfrühlingliche und som­merliche Zeit beschränkten, betätigte er in den Jahren und 1975 während des ganzen Jahres eine Lichtfalle. Während der zwei Jahre fing er fast 30 000 Makrolepidopteren. Innsgesammt konnte er während seiner Sam­melarbeit mehr als 500 Arten feststellen. Er gibt eine volle Artenliste mit quantitativen Daten be­kannt. Zuletzt bearbeitet er sein Material quantitativ: er hebt die mit Lichtfalle gefangenen dominieren­den Arten hervor; er teilt sie nach Ernährungsform auf und gibt das Verhältnis der laubfressenden Ar­ten.

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