Janus Pannonius Múzeum Évkönyve (1966) (Pécs, 1967)
Természettudomány - Kolozsváry, Gábor: Clepsydration und Thamnasterisation in Pelson d (Illirisch e?) Korallen
DIE KORALLEN 23 Paleozoikums lässt sich die Praecónophyllia ableiten, welche nach dem akmisohen Typus vom Misina den paraikmischen cassianischen Conophyllien-Typus liefert. Dieser letztere stribt aus, und vom Misina-Typus dürfte mittels Thamnastsrisation die Entwicklung der späteren Thamnaster ihren Ausgang genommen haben. Die Keriophyllia des prolongierten oberen Bathoniens dürfte ein Spross des Seitenastes der kollektiven Praecónophyllia sein. 5. Tabellarisch lässt sich folgende Zusammenstellung geben : Konservative Elastische • Ch ar akteristika Charakteristika Progressiv-regressive Charakteristika Prolongation PraeconophyllienThamnasteriKeriophyllienEpakme satáon i i Desindividualisation Labilitäten Triadeni i i i i i Cassianische ConophyllienParakme / * * * Summa summarum : Die ungeschlechtlichen Vermehrung s formen sind selten taxonornischen Charakters, sondern eher Parallelismen, ihr diagnostischer Wert ist kein ausschliesslicher. Phylogenetisch sind sie dagegen bewertbar und können als elastische Lebensprozesse und auf Grund des Prinzips der Progonotaxis sowohl für einzelne Zeitalter (Biostratigraphie), als auch für einzelne Arten oder Gruppen Taxoncharakter mit relativen, massgebenden Eigenschaften darstellen. Zusammenfassung 1. Bei den Korallen des Misina-Gebirges kommt es durch Teilung und Seitenknospung zur Entstehung dendrifizierter oder fascifizierter Kolonien. 2. Die Clepsydration der Misina-Korallen geht in eine Thamnasterisation über. 3. Somit geht den ungeschlechtlichen Vermehrungsformen ein taxonomischer Wert ab. 4. Aus dem plerophyllären Typ vom Ende des