Janus Pannonius Múzeum Évkönyve (1957) (Pécs, 1957)

Horvát Adolf Olivér: Mecseki gyertyános tölgyesek erdőtípusai

154 HORVÁT А. О.: MECSEKI TÖLGYESEK ERDÖTlPUSAI recht häufig. Seine Baumschicht ist dem der vorangehenden Typen ziemlich ähn­lich, die Höhe seines Gestrüpps aber bereits größer. Er gedeiht an Orten mit trocke­nerem und wärmerem Mikroklima als die vorangehenden Typen. 6—7. Hainbuchen- und liendendurchsetzte Eichen-Hainbuchenwald-Abkömmlingstypen Es sind dies infolge 'menschlichen Eingriffs und der Fortswirtschaft entstandene Typen, von denen besonders der reine Hainbuchenbestand auch im Mecsekgebirge recht häufig ist. Es ist ein in der Zone der Eichen-Hainbuchenwälder aus Nachwuchs­wäldern entstandener Waldtypus. Die Floraelemente, die Charakterarten, die Analyse des ökologischen Spektrums, sowie die Indikation des Mikroklimas und des Bodens zeigen, daß es sich um aus Buchenwäldern oder Eichen-Haiinbuehenwälder entstan­dene Untertypen handelt. Unzweifelhaft bildet in den Forsten des Mecsekgebirges und des Ungarischen Mittelgebirges der Wechsel — infolge Wäldbaues — der Buchen­und Eicihen-Haiinlbuohenwälder mit den Hainbuchenwäldern die hauptsächliche Ge­fahr des Artenwechsels. Eine mindere Gefahr für die ursprünglichen Baumarten der Eichen-Hainbuchenwälder (bedeutet — eher in Wäldern die an steilen Hängen leben — das mafilose Emporwuchern der Tilia argentea. Der aus Tilia argentea bestehende Waldtypus ist gleichfalls ein Abkömmling des Eichen-Hainbuchenwaldes. Die angewandten Methoden und die benützte Literatur betreffend weise ich auf meine Studie hin, die im Jahre 1966 im Jahrbuch , des Jannus Pannonius Museums erschien: „Die Waldtypen des Mecsek-Gebirges" (Mecseki tölgyesek erdőtípusai). 131. 1. Anhang. Schlucht er wälder (Acereto-Fraxinetum.) Im Gegensatz zum Bükk-Gebirge fehlen hier der Impatiens, die Scopola und na­türlich noch zahlreiche Hochgebirgsarten. Dagegen sind auch im Mecsek-Gebirge die folgenden Arten zu finden: Lunaria rediviva, Geranium robertianum, Phyllitis scolo­pendrium, Polypodium vulgare. Chrysosplenium, Parietaria, Urtica und Dryopteris lobata. Dieser Waldtypus kann auf dem Geröll kaiksteinfelsiger Engpässe, auf Sicker­wasserfboden, in ständig feuchtem Mikroklima, als schmaler Streifen an der kalk­felsigen, nördlichen Seite des Jakaibhegy, im Tale des Szuadó und den ihm sich anschließenden Seitentälern aufgefunden werden. In Spuren — als schmale Streifen, unmittelbar den Bächen entlang — kommt auch der Aconitum-Тур unzusammenhän­gend vor.

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