Janus Pannonius Múzeum Évkönyve (1956) (Pécs, 1956)

Csemegi József: Jelentés a Pécs, Káptalan u. 2. számú épületen végzett műemléki kutatások eredményeiről

30 CSEMEGI JÓZSEF zum Vorschein und es ergab sich die Möglichkeit, sie wieder zusammen zu setzen und zu ergänzen. Der frühbarocke Wiederaufbau verschonte auch die Bemalung der Fassade nicht. Diese frülhibaroelke Fassade vom Ende des XVII. Jahrhunderts, wurde später von einer zweiten, mit Lisenen gegliederten barocken Fassade über­deckt, welche nach ihren Stilmerkmalen, schon das Werk der ersten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts gewesen sein kann. Nicht viel später, um die Mitte des XVIII. Jalhrihunderts, wurde der westliche Anbau errichtet, im, Erdgeschoss vier:, im Stock zwei Fensterachsen breit. Denn einzigen Raum des Stockwerkes nahmen zwei offene Terrassen id die Mitte, diese wurden im Laufe der Zeit abgedeckt, später auch ihre Öffnungen verglast und schliesslich auch die verglastem Arkaden vermauert. Während eines Umibaues im XVIII. Jahrhundert, kam der östliche Gangabschnitt der Hofseite und zu gleicher Zeit auch eine zweiarmige Treppe im Hofflügel zustande. Zu der Ausbildung der Arkaden, ihrer Überdeckung und der Verglasung ihrer Öffnungen, kam es allem Anschein nach am Anfang des XIX. Jahrhunderts. Der letzte, gründliche Umbau des Gebäudes begann im Jahre 1844. Diese Arbeiten dokumentiert ein verhältnissmässig reicher Archivstoff. Die Baureste des Gebäudes, in Bezug auf seine Geschichte im, XX Jahrhundert, sind von keinem be­sonderem Interesse, ihre Bestimmung kann auch auf Grund der erhaltenen Baupläne­und« anderen schriftlichen Angaben verrichtet werden. Eine Ausnahme ' bildet bloss die Wiederherstellung im Jahre 1937, im Verlaufe deren man die Geländer der Terassen des barocken Bauwerkes entdeckte und teilweise auch befreite. \ /

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