Solymos Ede (szerk.): Studien zur europäischen Traditionellen Fischerei - Bajai dolgozatok 3. (Baja, 1976)
Malicki, Longin: Fischereigeräte in den Museen zu Gdansk
Abb. 91. Riemen—Segelboot. Gdansk—Omnia, XII—XIII. Jh. AMG An erster Stelle muss man hier die riesengrosse Sammlung von Netzschwimmern in der Anzahl von zweitausend Stück erwähnen. Es sind Rindenschwimmer verschiedener Form und Grösse: längliche, runde und gewundene (Abb. 66—75.). Unter den länglichen sind viele mit Merkzeichen versehen. Diese Schwimmer erlauben festzustellen, welche Netze man in angegebener Zeit gebrauchte. Sie stammen hauptsächlich von grossen Zugund Stellnetzen, sowie kleineren Setznetzen. Ausserdem sind viele tönerne Netzbeschwerer und auch solche aus Blei gefunden worden; weiter aus Wurzeln geflochtene Netzseile von verschiedener Dicke sowie dünne Leinen aus Rosshaar. An Hilfsgeräten zur Netzerzeugung sind Garnnadeln und Garnahlen vorhanden (Abb. 76—77.) und zum Leinendrehen der Hauptteil einer Seilwinde. Es haben sich auch Holzringe einer Aalnetzreuse, sowie eine geflochtene Reuse erhalten. Von frühgeschichtlichen Angelhaken sind 10 eiserne und 1 bronzener aus Gdansk vorhanden. Aus derselben Zeit stammen 1 eisener Haken aus Topolno, Krs. Swiecie und einige aus dem Dorf Wegry, Krs. Sztum (Weichesdelta). Ein bronzener Angelhaken aus Juszkovo, Krs. Gdansk stammt aus der frühen Eisenzeit (500—400 vor u. Zeitrechnung). 126