Solymos Ede (szerk.): Studien zur europäischen Traditionellen Fischerei - Bajai dolgozatok 3. (Baja, 1976)

Malicki, Longin: Fischereigeräte in den Museen zu Gdansk

Fischereigeräte in den Museen zu Gdansk LONGIN MALIC KI GDANSK In der berühmten polnischen Hafenstadt Gdansk besitzen drei verschie­dene Museen ansehnliche Sammlungen von Fischereigeräten: die Ethno­graphische Abteilung des Nationalmuseum, die Fischereiabteilung des Zen­tralen Meeresmuseum und das Archäologische Museum. Zusammen genom­men bilden diese Sammlungen die zweitgrösste Fischereikollektion in Polen nach der des Ethnographischen Museum in Torun. Unterhalb erlaube ich mir, eine kurze Übersicht über diese Sammlungen zu geben. A) Nationalmuseum zu Gdansk — Ethnographische Abteilung in Oliwa ( Schloss). Die Fischereisammlung der Abteilung ist vielseitig und systematisch auf­gebaut. Sie enthält fast alle traditionellen Fischfang- und Hilfsgeräte, die auf Binnengewässern und an der Meeresküste gebraucht wurden. Geo­graphischumfasst sie das ganze Gebiet der Wojewodschaft (Landesprovinz) Gdansk, sowie die benachbarten Gegenden. In dieser reichhaltigen Kollek­tion fehlen allein nur grosse Fangnetze und an Hilfsgeräten verschiedene Kahntypen, die wegen Platzmangel im Museum bis jetzt nicht gesammelt werden konnten. Recht anschaulich ist die Sammlung von Stechgeräten. Sie umfasst 28 verschiedenartige Fischgabeln — von einfachen anfangen bis zu höchst komplizierten (Abb. 1—7.), 11 Stück lyraförmige Meeresaalgabeln (Abb. 10—11.), 10 grosse Aalharken (Abb. 8—9.) und 10 seltene Störspiesse (Abb. 25—27.). Von verschiedenen Angelsorten (einzelne und verbundene) sind 13 Stück vorhanden. Dazu kommt eine Kollektion kleinerer und grösserer Angelha­ken, darunter auch handgefertigte. Auch Angelgerät ist dabei (Abb. 12—17.) an Hilfsgeräten gibt es 5 original kaschubische Wurmschachteln (Abb. 28— 29.). 8* 115

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