Levéltári Szemle, 34. (1984)

Levéltári Szemle, 34. (1984) 1–3. szám - ADATTÁR - Komjáthy Miklós: A breszt-litovszki béketárgyalások / 197–282. o.

Punkte betreffen. Einen dritten Punkt muss ich noch hervorheben. Der Herr Präsident der russischen Delegation hat erwähnt, dass die Türken wahrend des Krieges, der glücklicherweise jetzt endet, diese drei Bezirke nicht mit Waffengewalt erobert haben. Ich will nicht die Bedeutung und das für und wider der bewaffneten und unbewaffne­ten Besitznahme erörtern. Die Diplomaten der altern Art würden dem eine gewisse Bedeutung bemessen, aber nach den Grundsätzen, die in Russland in Geltung sind, kann jedenfalls die Besitznahme durch die Waffen von keiner Bedeutung sein. Bei dieser Gelegenheit will ich noch eines über Batum sagen. Wahrend des Krieges 1878/79 war Batum der Sitz eines türkischen Armeekorps und die Operationsbasis der osmanischen Flotte. Batum ist mehrfach durch russische Krä'fte angegriffen worden, ist aber nicht mit Waffengewalt genommen wor­den. Als wir mit Russland Waffenstillstand schlössen, war Batum in dem Händen der Türkei und Batum ist zuerst durch dem Frieden von San Stefano und hernach durch den Berliner Vertrag abgetreten wor­den, es wurde abgetreten in dem Teil des Vertrages, der sich auf die Kriegsentschädigung bezieht, eine Kriegsentschädigung, die nach den russischen Prinzipien und gemäss den Verhandlungen unserer jetzigen Versammlung nicht mehr zulässig ist. Batum war durch Russ­land nicht mit Waffen erobert, sondern wurde für eine ungerechte Schuld gekauft. Nach eine Bemerkung möchte ich mir gestatten. Der Herr Vor­sitzende der russischen Delegation ht gesporchen, als ob der von uns vorgeschlagene Friedensvertrag eine Annexion durch die Türkei festsetze. Ein Blick in den Vertrag lehrt, dass tatsächlich ver­langt wird, dass die Bevölkerung der drei Bezirke das Recht habe, über ihr Schicksal zu entscheiden; sie können verlangen, autonom unabhängig zu sein, oder sich der Türkei anzuschliessen . Das ist 271

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