Levéltári Közlemények, 58. (1987)
Levéltári Közlemények, 58. (1987) 1–2. - Sinkovics István: Az esti oktatás megindítása az egyetemeken és főiskolákon, 1945–1947 / 209–222. o.
A felsőfokú esti oktatás meginditlása 1945 — 1947 221 приказал в университетах и юридических академиях организовать осенью 1947-го года вечерние курсы. Чтобы студенты не теряли времени, ещё в ноябре начался во многих институтах вечерний факультет. Университеты одобряли обучение рабочих, но возражали против планированной формы обучения. Вечерний факультет подготовит специально к практическим профессиям, и так университет не выполняет своей главной функции: культировании науки и обучения науке. Нагрузка уроков преподавателей повышается, и так они не могут в своих научных областях регулярно работать, что влечёт за собой подение уровня университетского обучения. Для студентов вечерних факультетов неразрешимо после повседневной работы в вечерние часы учиться и интенсивно прислушиваться. Спор вводился и насчёт того, что 5 или 10 процент студенства может попасть без аттестата зрелости. Вечерние курсы начались в четырёх университетах, на научно-экономическом факультете Технического и Экономического Университета имени Надора Ежефа и в юридических академиях. На вечерние курсы распространяли учебный, дисциплинарный и экзаменационный порядок институтов высшего обучения. Кроме юридического обучения с самого начала был осуществлён и образование преподавателей. Несомненно, что вечерние курсы не во всех могли дать, что лекции и занятия на общих курсах дали, но в перспективе 40 лет можно установить, что время оправдало правдивость открытия вечерних курсов, ряд специалистов воспитывался для страны из тех, которые в друго случае не имели бы возможность окончить университет, институт. DER BEGINN DES ABENDSTUDIUMS AN DEN UNIVERSITÄTEN UND HOCHSCHULEN, 1945-1947 István Sinkovics Das Abendstudium war im ungarischen Hochschulwesen vor 1945 unbekannt. Die Einführung dieser Bildungsform stand mit den historischen-sozialen Umwälzungen in Zusammenhang, die sich im ganzen Lande abspielten. Im Juli 1945 schrieb die Juridisehe Fakultät der Péter-Pázmány-Universitat einen Arbeiterkurs aus, damit organisierte Arbeiter für den Dienst in der öffentlichen Verwaltung vorbereitet werden. Ohne die für das Universitätsstudium vorgeschriebene Vorbildung zu haben, könnten sich Männer und Frauen mit vollendetem 18-tem Lebensjahr, denen der Landesrat der Gewerkschaften die intellektuellen Fähigkeiten für das Studium bescheinigte, zum Abendkurs anmelden. Der Kurs wurde für zwei Jahre mit einer wöchentlich 10 stündigen Studienzeit geplant. Diese Initiative hatte einen so starken Widerhall, daß die Regierung im Herbst 1945 für die Studienjahre 1945/46 und 1946/47 der Ausschreibung von weiteren Abendkurse für Erwachsenen, die unverschuldet keine vorgeschriebene Vorbildung hatten» zustimmte. Für die Aufnahme wurde der Abschluss der sechsjährigen Volksschule und eine erfolgreiche Aufnahmeprüfung vorgeschrieben. Mit diesen Massnahmen wollte man die restriktive Hochschulpolitik und die soziale Ungerechtigkeit der Zwischenkriegszeit historisch wiedergutmachen bzw. die Folgen des langwierigen Krieges überbrücken. Die Absolventen der zweijährigen — überwiegend juridischen — Abendkurse waren berechtigt alle Dienstposten zu bekleiden, für die von dem Gesetzartikel XXX/1929 das Doktorat der Rechts-, Staats-, oder Wirtschaftswissenschaften verordnet wurde. Die Besten der Absolventen konnten das Universitätsstudium fortsetzen und den Doktorgrad erw erben. Nach dem Auslauf der Arbeiterkurse wollte man das Universitätsstudium für die Arbeiter — mit gleichzeitiger Aufrechthaltung ihrer Erwerbstätigkeit — auch in der Zukunft ermöglichen. Im Herbst 1947 verordnete die Regierung — zuerst an den juridischen Fakultäten der Universitäten und an den Rechtsakademien — s.g. Abendfakultäten zu errichten. Die Universitäten und Hochschulen bejahten die weitere Ermöglichung des Hochschulstudiums der Arbeiterschaft, aber der Studienform gegenüber hatten sie Bedenken. Da sich das Studium an der Abendfakultät ausdrücklich für praktische Berufe qualifizierte, fürchtete man, daß die universitären Schwerpunktaufgaben, wie die Pflege der Wissenschaften und die Vermittlung der wissenschaftlichen Grundprinzipien hintergedrängt werden. Weiterhin befürchtete man, daß neben der vollen Erwerbstätigkeit kein intensives Universitätsstudium erfolgt und daß der grössere Prozentsatz der nichtmaturierten Universitätsangeher das Bildungsniveau beeinträchtigt. Nach harten