Levéltári Közlemények, 58. (1987)

Levéltári Közlemények, 58. (1987) 1–2. - Ress Imre: A bécsi közös levéltárak szétválasztásának kérdése 1918–1919-ben / 175–193. o.

A bécsi közös levéltárak szétválasztásának kérdése 193 folgestaaten könnten nach einem bestimmten Schlüssel archivische Fachkräfte zur Ver­waltung und Bearbeitung der gemeinsamen Bestände delegieren. Die fachliche Aufsicht sollte von einem Kuratorium aus Vertretern der Akademie der Wissenschaften der betroffenen Staaten ausgeübt werden. Abschliessend werden die internationalen Kräfteverhältnisse und die national­staatlichen Überlegungen dargestellt, die diesen Plan vereitelt haben. Trotz der ungari­schen Erwartungen wurde nämlich im Friedensvertrag von St. Germain nicht die Inter­nationalisierung des Archiverbes der Monarchie sondern die Liquidation der ehemals gemeinsamen Archive mit der Anwendung des Provenienzprinzips vorgesehen. Diese Entscheindung führte dann zu einer Modifizierung des ungarischen Standpunktes und begannen die langwierigen Archivverhandlungen zwischen Osterreich und Ungarn über die zukünftige eigentumsrechtliche Zugehörigkeit der ehemals gemeinsamen k.u.k. Archive.

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