Levéltári Közlemények, 47. (1976)

Levéltári Közlemények, 47. (1976) 1. - FORRÁSKÖZLÉS - Nehring, Karl: Quellen zur ungarischen Aussenpolitik in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts I. / 87–120. o.

114 Karl Nehring 168. 1483 November 6, Buda Matthias an Gian Galeazzo Maria Sforza, Herzog von Mailand. Inhalt wie Fraknói: Mátyás király levelei IL Nr. 156 s. 267—270. Datum Budae VI die Novembris... MCCCCLXXXIII etc. Org. Pap. mit aufgedr. Siegel. Oben rechts: Commissio propria domini Regis: Mailand A. St. Cart. 642. 169. 1484 November 10, Bratislava Matthias bittet Kurfürst Albrecht [Achilles] von Brandenburg nicht ungünstig über ihn zu urteilen und nichst feindliches gegen ihn zu unternehmen. Der Kaiser halte ihn vom Kampf gegen die Un­gläubigen ab und versuche die Reichsfürsten für den Kampf gegen Ungarn zu gewinnen. Albrecht soll dem Kaiser keinen Glauben schenken, da der ungarische König weder gegen das Reich noch gegen die Reichsfürsten eingestellt ist und diesen auch nichts zu Schulden kommen lassen will. Geben in Pressburg am Mitwochen vor Martini... 1483 etc. Ed.: Minutoli Nr. 23 S. 32f. 170. [1485] Februar 5, vor Wien Matthias berichtet seinem Hauptmann Tobias von Boskowitz, daß er nur auf Drängen des Kaisers auf [Heinrich] Prüschenks Vorschlag eingegangen wäre, der sich erboten hatte ihm 50 000 ungarische Gulden vom Kaiser zu beschaffen und zusammen mit seinem Bruder [Sigmund] zu einem friedlichen Ausgleich beizutragen. Nun wolle er aber nicht den Spott auf sich ziehen und nicht eher verhandeln, bevor er die Absicht des Kaisers kenne. Geben vor Wienn am phintztag nach Liechtmeß. Kopie: Wien H. H. St. A. Fridericiana 6 Fol. 103—104. 171. 1485 März 2, Lager von Wien Matthias berichtet König [Kasimir IV.] von Polen, daß er vom Rat der Stadt Breslau gehört habe, daß der Handel Breslaus mit Ruthenien und anderen Gebieten der polnischen Krone durch polnische Untertanen gestört werde, und daß die Breslauer aufgefordert sind, zu Ostern eine Gesandtschaft nach Krakau zum polnischen König zu schicken. Um nicht ihr freundschaftliches Verhältnis durch schreierische Verhandlungen über das Breslauer Gewohnheitsrecht zu belasten, habe Matthias den Breslauern untersagt, vor dem polnischen König zu erscheinen, da demnächst eine polnische Gesandt­schaft bei Matthias eintreffen werde, mit der er beabsichtige die Streitigkeiten beizulegen. Z obozu pod Wiedniem. Sroda po niedzieli suchéj]. Reg.: Mosbachs. 115f. 172. 1485 Juni 6, Wien Matthias ruft die Stände von Niederösterreich zu einem Landtag nach Wien am Samstag nach dem heiligen Johannestag [25. Juni]. Nachdem er Wien erobert und wieder den Frieden hergestellt habe, möchte er in seiner Eigenschaft als „gnädiger Herr" über die eroberten Gebiete von Niederösterreich mit dem Hohen Klerus, Grafen, Adeligen und abgesandten Städteboten über die Wiederherstellung der alten Ordnung verhandeln und sichert den niederösterreichischen Ständen dazu sicheres Geleit zu. Geben zu Wienn am montag nach gottsleuchnamstag. .. [14J85. Kopie: Wien Nat. Bibl. Cod. 7864 Fol. 35v—35r [!]. 173. 1483 Juni 6, Wien Matthias an die Städte Krems und Stein. Inhalt wie Nr. 172. Geben zu Wienn an Montag nach unsers herrn vronleichnamstag... [14]85 etc. Ed. : Rauch Nr. 301 S. 331f. 174. 1485 September 3, Neunkirchen Matthias fordert den Bürgermeister, Rat und Richter der Stadt Sankt Polten auf, dem neuen ungari­schen Hauptmann in den besetzten Gebieten Niederösterreichs, Johannes Trnka, den gleichen Gehor­sam zu leisten, wie dessen Vorgänger Tobias von Boskowitz. Gebn zu Newkirchen an Sambstag nach Egidy... [14]85 etc. Ed. nach Org. : Mayer: Urkunden Nr. 9 S. 422f.

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