Levéltári Közlemények, 40. (1969)

Levéltári Közlemények, 40. (1969) 2. - Iványi Emma: Klapka György iratai, 1848–1892 : Párizsban élő unokájának ajándéka / 245–270. o.

254 Iványi Emma thun, falls wir es auch wünschen möchten — und ich musz sagen, ich bin nicht geneigt zahlreiche ausländische Truppen zu engagieren — selbst die höhere Bezahlung ist eine grosse Schwierigkeit, den es mache böses Blut in unserer eigenen Armee. Doch sind die Schveizer Schützen zu ausgezeich­net, als dasz ich nicht wünschen sollte, zwar nicht sehr viel, aber doch 3—4 Bataillons (per 1000 Köpfe) wo möglich zu engagieren. Ich bitte Sie demnach, mein werther Freund die Sache mit gewohnter Energie und mit bemesse­ner Klugheit die Sache nicht nur in Anregung, sondern auch zum Erfolg zu bringen. Ich habe Nachrichten, dasz eigentlich Stempfii, President des National Bankes der rechte Man für diese Angelegenheit ist, so wie auch Michel Schützen Hauptmann in Bern, und Nugeli Advocat ebenfalls in Bern. Eitel Député National in Canton de Nau. Jules Faver [député natio­nal .in Neuf Chatel und Duchaussal membre du gouvernement in Genève. Wollen Sie daher, lieber Herr General, in dieser wichtigen Angelegenheit in Unterhandlung treten und womöglich bis zum definitiven Abschlusz zu bringen, so dass ich nur meine Ratification zu geben habe. Es wäre eine kleine, aber brave Armee für Sie über Steyermark damit nach Hause zu gehen, wo dan die Sveitzer Brigade in die Armee Division, die Sie commandieren werden, einge­theilt würde. Jedenfalls ist die Bedingung unumgänglich, dasz die Sveitzer Brigade nicht als besondere Auxiliar Truppen, sondern als integrierender Theil der ungarischen Armee — folglich dem respec­tiven Armee Commendanten unterworfen betrachtet werde. Höherer Sold ist zwar nicht auszuweichen, jedoch in einer Art, dasz es die Idee der gleichen Vortheile für unsere eigenen Truppen nicht beleidige — also: confidentielle Zulage, der regelmässigen Sold gleich. Dan müssten Sie sich noch, lieber Herr General, um den Preis und die Quantität der möglichst zu bekommenden Schweizer Stutzen zu erkundigen, den falls ich mit anderer Art Gewehren, die noch besser sind, nicht zu einem annehmbaren Vergleich kommen kan, glaube ich die Schweizer Jäger Stutzen (aber mit Bayonet) zu kaufen. Sollten Sie einen Gebrauch hinsichtlich der ersten Aufgabe von meiner Bevollmächtigung machen können, habe ich die Ehre zu diesem Zwecke und beliebigem Gebrauche sie beyzuschliessen. Ich bedauere wegen Mangel an Zeit nicht weder in dieser, noch in anderer Hinsicht über Gegenstände auslassen zu können, wo ich Ihren Rath gerne hören möchte, aber das musz ich vorbe­halten für die erste freyen Stunde, und jezt schliesze ich mit der Versicherung, dass ich fest über­zeugt bin in Ihnen eine offene mänliche Mitwirkung für die Sache des Vaterlandes und denjenigen Mann zu finden, der durch Prinzipien und nicht persönliche Motive geleitet ist. Das ist eine Gegen­seitigkeit, die auch ich Ihnen biete, und dasz ich hoffe zu Gott unser gegenseitiges Vertrauen sichern. Gott segne Sie auf baldiges Wiedersehen. Ihr ergebener Freund L. Kossuth A levélben emiitett megbízólevél szövege: J'authorise par les présentes le Général Klapka d'entrer en négociation, suivant mes instructions pour l'engagement d'un corps de Suisses pour la guerre de Hongrie. Londres le 19 November 1851 Louis Kossuth Gouverneur de Hongrie A levelet Kossuth saját kezűleg írta, a meghatalmazást csak aláírta. A szöveg helyesírását az eredeti­ből betűhíven közöltük. Kivonat: . Kossuth Lajos kormányzó felhatalmazza Klapka tábornokot, hogy a majdan megindítandó új magyar szabadságharc hadseregébe kb. 4000 főből álló svájci lövészcsapatot szervezzen. Megbízható svájci polgárok nevét közli vele, akik ebben az ügyben segítségére lehetnek. A kis sereget, amelynek a svájci csapat szerves része lenne, Klapka Stájerországon keresztül vezethetné Magyarországra. A svájciak bizalmasan elszámolandó pótlék formájában kaphatnának magasabb zsoldot.

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