Schematismus für das k. u. k. Heer und für die k. u. k. Kriegsmarine 1914 (Wien, 1914)

Anhang

Vormals bestandene Militär-Grenzinfanterieregimenter 1345 Grenzinfanterieregiment Nr. 9 1747 als slawonisches Peterwardeiner National- Grenzinfanterieregiment errichtet; Inhaber waren: 1750 Helfreich, Christian Freih. v., FZM.; - 1757 Hetzen, Friedrich Freih. v., FML.; —1762 Wulffen, Christian Freih. v., FML. — Das Re­giment wurde mit 1. Oktober 1873 aufgelöst und aus dem bisherigen Gebiet desselben, sowie aus dem, vom Ergänzungsbezirk des In­fanterieregiments Nr. 78 abgetrennten Syrmier- Komitat, der neue Ergänzungsbezirk des neu aufgestellten Peterwardeiner Infanterieregi­ments Nr. 70 formiert Grenzinfanterieregiment Nr. 10 1750 als erstes Banal-Grenzinfanterieregiment errichtet; von 1750—1809 übte der Banus von Kroatien die Inhabersrechte aus; 1809 wurde das Regiment aufgelöst, 1813 wieder errichtet; — seither waren Inhaber: 1823 Gyulai v. Maros-Németh und Nádaska, Ignaz Gf., Banus, FZM.; — 1832 Vlasits, Franz Freih. v., Banus, FML.; — 1842 Haller v. Hallerkoö, Franz Gf., Banus, GM.; — 1848 Jellacic de Bulim, Joseph Gf., Banus, FZM. (nach dessen am 19. Mai 1859 zu Agram erfolgten Ableben das Regiment diesen Namen auf immerwährende Zeiten zu führen hatte); — 1859 Coroninl-CronberB, Johann Gf., Banus, FZM.; — 1860 éokcevic, Joseph Freih. v., Banus, FZM.; — vom Jahre 1867 an hatte das Regiment keinen Inhaber mehr. — Das Regiment wurde mit 1. Oktober 1873 aufgelöst und das bisherige Gebiet desselben zur For­mierung des neuen Ergänzungsbezirkes des neu aufgestellten, für immerwährende Zeiten die Benennung: „Otocaner Infanterieregiment FZM. Joseph Gf. Jellacic“ führenden Infanterie­regiments Nr. 79 beigezogen Grenzinfanterieregiment Nr. 11 1750 als zweites Banal - Grenzinfanterie­regiment errichtet; von 1750—1809 übte der Banus von Kroatien die Inhabersrochte aus; 1809 wurde das Regiment aufgelöst, 1813 wieder errichtet; — seither waren Inhaber: 1823 Gyulai v. Maros-Németh und Nádaska, Ignaz Gf., Banus, FZM.; — 1832 Vlasits, Franz Freih. v., Banus, FML.; — 1842 Haller v. Hallerkeö, Franz Gf., Banus, GM.; — 1848 Jellacic de Buiim, Joseph, Gf., Banus, FZM.; — 1859 Coronini-Cronberg, Johann Gf., Banus, FZM.; — 1860 §okcevic, JosephFreih.v.,Banus,FZM.; — vom Jahre 1867 an hatte das Regiment keinen Inhaber mehr. — Das Regiment wurde mit 1. Oktober 1873 auf gelöst und das bisherige Gebiet desselben mit dem Ergänzungsbezirk des Warasdiner In­fanterieregiments Nr. 16 vereinigt Grenzinfanterieregiment Nr. 12 1765 aus angesiedelten Veteranenkompagnien errichtet; führte bis 1771 die Benennung: „Temesvárer Ansiedlungskorps“; — seit 1773 Temesvárer deutsch-banatisclies Ansiedlungs­regiment; 1774 Temesvárer Deutsch - Banater Grenzinfanterieregiment. — Wurde mit 1. No­vember 1872 aufgelöst und das bisherige Gebiet desselben mit den Ergänzungsbezirken der In- fanterieregimenter Nr. 29 und 61 vereinigt Grenzinfanterieregiment Nr. 13 1766 als Ulyrisch-banatisches Grenzinfanterie­regiment aus der Banater Landmiliz errichtet, erhielt 1775 nach Verschmelzung mit dem Walachisch-Banater Grenzinfanteriebataillon die Benennung „Walachisch-IIlyrisches“, 1838 jene: „Walachisch - Banater“ — und 1848 jene: „Romanen - Banater Grenzinfanterieregiment“; — wurde mit 1. November 1872 aufgelöst und das bisherige Gebiet desselben mit dem Er­gänzungsbezirk des Linieninfanterieregiments Nr. 43 vereinigt Grenzinfanterieregiment Nr. 14 Vormals das 1. Szekler Grenzinfanterieregimonts 1762 errichtet, 1764 reorganisiert und 1851 in das Linieninfanterieregiment Nr. 5 umgewandelt; in die sonach offene Nummer wurde das 1838 neu errichtete „Illyrisch-Banater“ Infanteriebatail­lon, welches 1845 als „Illyrisch-Banater“ Grenz­infanterieregiment mit der Nummer 18 aufgestellt worden war, eingereiht; — 1860 erhielt das Re­giment die Benennung „ Serbisch-Banater“ Grenz­infanterieregiment und wurde mit 1. November 1872 aufgelöst, das bisherige Gebiet desselben aber mit den Ergänzungsbezirken der Linien­infanterieregimenter Nr. 29, 43 und 61 vereinigt Grenzinfanterieregiment Nr. 15 Vormals das 2. Szekler Grenzinfanterieregiment; 1762 errichtet, 1764 reorganisiert und 1851 in das Linieninfanterieregiment Nr. 6 umgestaltet Grenzinfanterieregiment Nr. 16 Vormals das 1. Walachen-Grenzinfanterieregi- ment; 1762 errichtet, 1765 reorganisiert, erhiolt 1848 die Benennung: „1. Romanen-Grenzinfan- terieregiment“ und wurde 1851 in das Linien­infanterieregiment Nr. 46 umgestaltet Grenzinfanterieregiment Nr. 17 Vormals das 2. Walachen-Grenzinfanterieregi- ment; 1762 errichtet, 1763 reorganisiert, erhielt 1848 die Benennung: „2. Romanen- Grenzinfan­terieregiment“ und wurde 1851 in das Linien­infanterieregiment Nr. 50 umgestaltet Grenzinfanterieregiment Nr. 18 1838 als „Illyrisch-Banater Grenzinfanterie­bataillon“ neu errichtet; 1845 als „Illyrisch- Banater Grenzinfanterieregiment“ aufgestellt, wurde 1851 in die offene Nummer 14 eingereiht Titler Grenzinfanteriebataillon 1764 als Czaikistenbataillon errichtet, 1852 in das Titler Grenzinfanteriebataillon umgewandelt; wurde mit 1. November 1872 aufgelöst und der bisherige Grenzbezirk mit dem Ergänzungsbezirk des Linieninfanterieregiments Nr. 6 vereinigt —HN3®33#­(Gedruckt am 23. Februar 1914) 85

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