Fejér, Georgius: Codex diplomaticus Hungariae ecclesiasticus ac civilis. Tomi IX. Vol. 7. (Budae, 1842.)
nis obsequium clientelare trahi non debet. Quemad modum arguit libelli, cuius titulus: Staat von Ungarn, auctor: „Folgen nun andere, die solche eleuation und collation der koniglichen Wiirde (de Stephano Ioquitur) dem Romischen Teiitschen Reich, dem Piibstlichen Stuhl, als fonti omnium dignitatum beymessen ; — Doch wollen hiemit die Hungarn, und andere, iedoch mit Vorbehalt der allerunterthiinigsten Yeneration gegen die hochste Wiirde der Christenheit, nicht iibereinstimmen; sondern glauben, dass die Hungarn als ein freies Volk, so keinen Oberherrn als Gott und den Degen iiber sich erkannt, Macht gehabt, ihrem erwahllen Oberhaupte den hochsten Caracter, nach Belieben beizulegen. Wie sie aber durch ihren Schlus auswartige Puissances nicht verbinden konnten, ihre Schefs davor zu agnosciren , so hatten sie um Regulierung des Cerimoniels ihre Ambassaden ausgesandt, und zwar zu erst nach den Hofen , die der Christenheit hochste waren, und mit denen sie das meiste zu demeliren hatten, als mit Rom , wegen des neu angenommenen Christenthums, undmit dem Kaiser, wegen der Nachbarschaft." P. II. cap. 5. 1. — Alterum est: Ipsos proximos post Sylueslrum II. Pontifices hanc clientelarem Hungariae ab aula Pontificia dependentiam ignorasse: Sane Leo IX. Papa Andream I. ad tributum , pacis bono , Henrico Caesari offerendum, haud vrsisset, si regnum ad se clientelari iure nouisset pertinere: Cf. Wibertum supra laudatum. Sunt denigue, qui primis regibus nostris Maiestatis independentiam eo titulo contendunt denegandam, quod resistentiam passi sunt; quod leges, nisi comitialiter rogati, ferre, Palatinatum absque Statuum et Ordinum voto creare, tributa imponere,