Fejér, Georgius: Codex diplomaticus Hungariae ecclesiasticus ac civilis. Tomi IX. Vol. 7. (Budae, 1842.)

zu allen zeiten merer des Riches und Kunig zu Be­heim, Bekenen und tun kunt olFentich, mit diesem brieue allenden, die j rn sehen oder horen lesen. Das vns, der Durchleuchlige furste, her Luduig Kunig zu Ungern, unser lieber Bruder , einen brielF ge­sendet hat, mit einem gewonlichen brieue Ingesigel besigelt, vnd vorschiozzen, von worte zu worte, als hernach geschrieben steet. Allerdurchleuchiigster furste, vnd lieber Bruder, Wann euch vnser Ere lieb ist, als wir das von euch vnd von den ewiren oft gehort haben , vnd wir euch , des auch vfleizze­dichen danken , Bieten wier ewir bruderliche liebe mit ganczem fleizze, und ernste, das ir, durch der sachen willen , die do ist, zwischen vns, vnd vnsi­ren brudern , den — — Herczogen von Osterreich, von vnsers Bruder seligen , Tochter wegen , zu ei­nander rufTet, vndbesendet, of einen tag, vnd an eine Stat, die euch dorczu geuallen , die XI. Kur­fursten , beide Pfaffen , vnd Leyen, den Kunig von Polon, vnd auch, andere fursten, sunderlich die •— — Herzogen von Beyern, vnd von Polon, vnd dorczu Marggraffen, mit namen die von Myssen , Lantgrafen , Burggrafen , freyen und ander Herren, von deutschen Ianden. So wollen wir auch, dohin schichen , vnsirn Oheim, den Herczogen von Opul, und mit ym , unser Lantherren einen oder czwene, die doselbes, die vorgenante sache, furlegen sullen, Vnd was den, die obgenanten fursten, vnd herren, den wir auch, vnser Eren wol getruwen, in densel­ben sachen sprechen , dobei wollen wir, on Zwifel bleiben, vnd vollen das auch Stete haben, Wer aber das Sache , das ir vns fur der egenanten berufunge, oder samenunge, mit den vorgeschriebenen, unsern Brudern, den Herzogen, mit vnsirn Eren vnd ge-

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