Fejér, Georgius: Codex diplomaticus Hungariae ecclesiasticus ac civilis. Tomi IX. Vol. 6. (Budae, 1838.)

gitur; tanien satis ex vicinitate indicant, nomine Araxis fluvium Hha, seu Volgam infelligendum. Item Aristoteles in Metereologicis Lib„ I. Cap. 13. ait: ab hoc eodeni Ara­xe divisus Tanais in Maeotim paliedem exoneratur' 4 Ac­cedit Agathemerus. qui Araxem Caspio mari scribit infun­di: quod Araxi IVIediae haud convenit. Colligi hinc potest Scythas et Massagetas prirnitus, Herodoto teste, ad Vol­gam agitasse. Massagetas post Herodotum omnis Scripto­rum turba ad Horapelioren mare Caspii locat.Laconicus Chalco­condylas disertim ad Septerntrionem maris Caspii ponit, ad­ditque, eos ante id tempus ad alterarn Araxis ripam egisse; nunc autem transmisso flumine citeriorem fluminis eius par­tem colere. — Quare ornnia probant Scythas, et Massagetas ad hunc Araxem, Hha dictum, non auteni ad flumen Mediae habitasse. §. 17. De JlunnU i Es ist sonderbar, dass Wir nirgendwo bei den Chi­nesen eine \achricht finden , die auf ein Schrift-system unter den Hiong nu, die wir mit Gouhil, Visdelou, und Deguignes fiir die Occidentalischen Hunnen halten, schliessen liesse. Ja der alteste Geschichtsschreiber Chi­nas. bei dem wir zum ersten Male die Hiong nu er­wahnt finden , erklart ausdriicklich. dass sie keine Schrift hiltten, und dass bei ihnen dass Wort die Stelle eines geschriebenen Kontraktes vertrete. Mehrere Jahr­hunderte spliter waren aber die Hunnen . wie wir aus den Andeutungen der Byzantinischen Schribenten erse­hen , sicherlich mit einer Buchstaben Schrift bekannt. Wie uns Priscus versichert, lasen die Schreiber des At­tila die Namen der zu den Homern geflohenen Hnnnen aus ihren Listen herunter.— Von welcher Art die Schrift der Hunnen gewesen sei , und von welcbetn Volke siesie entlehnt haben mogen, ist schwer zu sagen Hochst wahr­scheinlich gehorte sie zu der Hu (Hugoren), vermittelst welcher man, wie die Chinesen berichten, durch vier­zehn Buchstaben alle nur moglichen Laute bezeichnen konnte: Gegen das Jahr 668. unserer Zeitrechnung ka­men Briefe von dein Chakan der Tiirken , die am Altai seinen Wohnsitz aufgeschlagen hatten, nach Bizanz; es finden sich Dolmetscher am kaiserlichen Hofe , die im Stande waren, diese Briefe zu iibersetzen. Nun versi­chert es Matualin ausdnicklich. dass die Tu Kieve, oder

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