Fejér, Georgius: Codex diplomaticus Hungariae ecclesiasticus ac civilis. Tomi IX. Vol. 6. (Budae, 1838.)

nissmahle den Todten gefeiert." Bielgawsky , Reise durch Tobolsk nach dem Cismeere in den Dorpat. Jahr. II. p. 334. Bernhard Miiller, Leben und Ge­wohnheiten der Ostiaken p. 69 — 75. Miiller. Samrn­lung Kuss. Geschichte VII. p. 337. Herberstein ref. Moscovit. comm. p. 82. Palias Reisen III. p. 54. Fe, II. Miiller 1. c. p. 310 — 12; Die Baskiren unterscheiden sich auf eine ei­genthiiuiliche Weise von ailen Orientalisch-ge­kleideten Volkern, durch eine kegelformige Ober­rafitze vom rothen Zeuge, die mit einem schmahlen Felzrande verbremt ist, und Kallaksen heisst: Anihr sollt inan die Baskiren schon von weiten erkennen. Da sie Mahumedaner sind , so sind ihre Gebrauche denen der Kasanirchen Tataren, und anderen Mahu­metaner gleich. Die Baskiren haben Polygatnie, doch miissensie ihre Weiber kaufen, und der Kaufpreis der sogenannte K.alym, besteht ofter in einigen hundert Stiicken Vieh , als Pferden, Ilindern, und Schaafen. Bei den Hochzeitlustbarkeiten bilden der berauschen­de Kumis, gesauerte Pferdemilch, und der Ase­bath , der viel von ihren bereitete Meth (Marcz} die wichtigsten Erheiterungsmittel. — Als abweichend von der allgemeinen Muhamedanischen Sitte erwahnt man auch die Art ihrer Begraibnisse, denn nicht auf gemeinschaftlichen Todtenackern , sondern auf vereinzelnten , und von den Sterbenden selbstgewahl­ten Platzen bestatten sie die Leichen. — Die Baski­ren sind im ganzen sehr unwissende Muhamedaner, und haben aus ihrer friihern Heidnischen Zeit, eine Menge von Vorstellungen und Gebrauchen sich erhalten; und mit dem Islam verbunden. Als Uber­reste ihrer aeltern Schamanischen Naturrelig;ion, muss man ihre Furcht von Zaubereien betrachten, obschon auch sie selbst Zauberer haben, welche den Narnen Kasmesch fiihren." V. Dorpater Jahrb. Leipz. 1834. 8. Th. v. Heft IV. p 39. Pallas Reisen I. p. 448. Lepechin. L. c. II. p. 33 — 35. Falk, topog. Beytrag. III. p. 533 — 4. Erman Reise I. p. 436. Ge­orgi 1. c. t. p. 186. Muller I. c. p\ 158 — 9. Die Finnlander haben eine dunkle Farbe t ein ernstes dusteres Ansehen, eine grohe Stimme, eine langsame Itede, starke Glieder. und einen fes-

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