Fejér, Georgius: Codex diplomaticus Hungariae ecclesiasticus ac civilis. Tomi IX. Vol. 6. (Budae, 1838.)

Hunnica, Finnica, Vogulica, Ostiala ac vetus JBaschkiria , filiae totidem fuerant: quod viri do­ctissimi, propria partim experientia partim aliena, iam dudum animadverterant. „Hunnica, inquiunt, in Fint)ica sUperest; cum hac Ostiaca, dialecti va­rietatem si demas , ac Vogulica convenit." Baski­rii autem cum Ostiakis eiu^dem stirpis sunt, ut capillitii color, ac tota corporis conslitutio de­monstrat; Baskirii quoque proin ptius eodem, qua Ostiaki, usi sint idioniate, estnecesse: Bei ihren Anwohnern, den Kirgischen, fiihren die Baskiren den Kamen Istagi, welcher auf die Ostiaken am unteren Obi hinzufiihien scheint ; und dies wird bestiittigt duich Strahlenbergs Angnbe, dass sie bei den Tartarischen JNachbar-Volhein Sari \schtek d. h. Bothliaaiige Ostiaken genannt werden. Er folgert dat aus: d&ss sie ehemals zum Hunnischen Stamme: worunter er alle dieVolker versteht, welche von den neueren Finnische Volker genannt werden, geboi t haben ; obgleich sie jetzt Turk-tatarische Sprache reden, Denn die Ostiaken, sagt er , zeichner» sich von ihren jNachbarn durch­gehends durch rothe Haare aus; haben die Hunni­sclie Sprache , und demnach miissen auch die Ba­skiren zu ihnen gebort liaben , und die namliche Sprache geredet haben. Auch zablt Strahlenberg , sich stiizend auf einen merkwiirdigen Unterschied in der ieiblichen Bildung dieser Finnischen , oder von ihm genannten Hunnischen V 7olkern , von der Tartarischen, die Baskiren gerade zu, neb^tdenO­stiaken , Permiaken , "V\ atjaken und Sjrianen zu der einen Classe dieses weit verbreiteten Stammes» Die iiltern Baskiren gehoren also unstreitig einem ganz andern Volkstamme, wenn schon die jetzigen Baskiren wegen ihier Sprache zu den Turk-tarta­rischen Volkern zu rechnen sind." Georgi,Beschrei-

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