Fejér, Georgius: Codex diplomaticus Hungariae ecclesiasticus ac civilis. Tomi IX. Vol. 6. (Budae, 1838.)
commercio, piscaturae vel maxime , copiosos et amplissimos inter lacus, dediti sunt: Lappi vitae pastoriciae; Alcibus et rangiferis beantur; alii piscatione victitant. Finni ante ad ternos milliones, nunc ad semialterum millionem censentur. Statura, viribusque prae Lapponibus eminent, qui pusilii sunt, deformes; ast agiles, frigoris ac laborum patientes, ad millia decem redacti. Suecico partim regno, partim Russico imperio, subsunt. V. Gey er, Geschichte von Schweden I. p. 92. Buch, Reise durch Norwegen, I. p. 400 — 2. Sim. v. Salingen, Bericht von der Landschaft Lappia vom Jahre 1505. bei Biisching. Magazin fiir Historie VII. p. 343. Herberstein rerum Moscoviticarum comment. p. 118. Der Name der Finnen war, wie der neueste Schwe» dische Geschichtschreiber (Geyer) sagt, von Alters her , und ist noch jetzt einem grossen Volkergeschlecht in \orden gemeinsam; er umfasste nicht nur mehrere. jetzt eigenthiimlich sogenannte Finuische Stiimme , sondern auch die Lapplander, ungeachtet er beiden Volkern, die sich sonst librigens init einein gemeinsamen Namen bezeichnen, ganz un« bekannt ist. — Wie gross auch gegenwartig der Unterschied in leiblicher und geistiger Beziehung zwischen beiden Volkern ist, davon hat jeder Reisende in der Ncirdlichen Scandinavien einen lebhaften Eindruck eirtpfunden. Die Finnen mogen noch jetztdie Lapjdandische V erwandschaft nicht anerkennen ; wlihrenddie Lappen sich die Finnische zur Ehre anrechnen , und sich gern Finnen nennen lassen. Die Vergleichung beider verchiedenartigen Stanime mit einander ist um so leichter, da man sie durch dasganze sogenante Lappland, so wie durch einen gros sen Theil von Scandinavien fasst immer beisam findet. Aber das es auch bis in neuere Zeiten auch manche lJberg;inge riiksichtlich der Lebensart, und des Standpunktes der Kultur zwischen den Finnen und Lappen gegeben habe, wo man schwankend seyn konnte, ob man es mit einem Finnischen oder 4