Fejér, Georgius: Codex diplomaticus Hungariae ecclesiasticus ac civilis. Tomi VII. Vol. 2. (Budae, 1832.)

Österreich arbeitend, mit kawschaz, dy gemeinen strass auf wasser und auf landt für sich gen Wyenn varen, und sullen ihr kawfschaz da nyderlegen, und nyndert anderswo. Wer der weider fuer gen Hungern oder anderswo mit seinem kauf­schaz fuer, das er in das Landt kumbt, alles das er fürt, das sol man ziehen in des Landherren gewalt auf goad. Welich Kawfman seinen kawf­schaz nyderlegt, da ze Wienn, der sol haben die «nad, nach unsern Landthern und der burger Rat und aufsatz, das ez sol sein mit seinem kaufschatz als lang und er wil, und sol seinen kaufschatz, den er her gen Wyen pringet, ze kauffen geben, an trüg und all poslyst, allen lewten, bürgeren und gesten, sy sein inner landes oder ausser lan­des gesessen, von Hungeren, oder von wann sew sein, und nem awch wir diselben Kawflewt, dy zw Wyen koment, und da nyderlegent, in unnsers Hern und unnsers Vater Kiinig Rudolfs schermm, in unsern schermm, in der landt Herrn scherm, in den burger scherm von Wyenn: und loben in, das mit sambt der Landtherrn, mit den bürgeren, das kain newe mawt zol, noch newen aufsatz auf sew noch auf in kaufschatz nymermer gesatzt sol werden. Wer der auch ist, der der ny­derleg ze Wyenn will über werden, der kom mit seinem kaufschatz in das Land ze Österreich, nicht der var durch andrew landt wo er wil mit unserm guten willen. Wir tuen auch allen den kundt, dy dysen brief ansehent, das wir dieselben Wandlung der nyderleg dysen satz, und disew gnad, die wir getan haben an der nyderleg, empieten unn­serm Herrn und unnserm Vater dem römischen Künig Rudolfen, dem geviel der Aufsatz an allen

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