Fejér, Georgius: Codex diplomaticus Hungariae ecclesiasticus ac civilis. Tomi X. Vol. 3. (Budae, 1838.)

que argumentis confirmentur. „Privaturkunden in der regel konnen nur gegen den Aussteller, und solche Personen die an seinen Wiilen gebunden sind, und auch nur dann beweisen, in so fern die Unterschrift oder das Siegel des Ausstellers von ihra, oder jenen Personen anerkannt worden ist. Dagegen beweisen sie fur den Aufstelier und jene Personen nichts, ausgenommen, wenn sie zwey­seitige Urkunden sind, oder der Gegner sich dar­auf berufen hat. Riicksichtlich dritter Personen werden sie, wie unbeschworne schriftliche Zeu­genaussagen beurtheilt; jedoch konnen in jedem Verhiiltnisse durch priuaturkunden Vermuthungen auch f ii r den Aussteller, und gegen dritte Per­sonen begriindet werden." Spangenberg. 1.c. p. 28. 53. Si diplomata haec vetustate commen­dentur, in suo inualescunt robore: 1). In defectu formalitatum, quarum vnifor­mitas comperta haud est, praesumuntur adaequa­ta; praeterquam si tales nolas praeseferant,quas tem­pore illo nequaquam obtinuisse certo constat: ,,Es tritt namlich bei alten Urkunden solcher Gat-r tung diesefbe Vermuthung ein, w elehe schon oben (§. 50. nro 7.) ausgefiihrt worden, ist; namlich, dass aus dem Alter j derseiben zu schliessen und anzunehmen ist, dass bej dem Rechtsgeschafte, woriiber die Urkunde aufgenommen ist, alles auf die ^gehorige uud gesetzliche Art zugegangen, und alle dabey wesentlich erforderlichen Formiichkei­ten, beobachtet worden seyen, wenn gleich die­selben, sey es theilweise, sey es ganzlich, in der iiber dasselbe aufgenommenen Urkunde iibergar^­gen sind. Ausgenommeu, wenn in derselben Form­lichkeiten] bey Eingehung des Rechtsgeschaftes er­wiihnt wiirden, welche zu jener Zeit nicht als ge?

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