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Adalbert Block: Beiträge zur Geschichte der Litteratur der Augenheilkunde im Mittelalter unter besonderer Berücksichtigung der Augenheilkunde des Alkoatim

die cegen die Natur -wachsenden Haare aus, lege eine Wenig­keit von diesem Eisenrost auf die ausgerissene Stelle, und der­selbe wird das Wachsen eines Haares verhindern. Dieser Eisenrost wird auch zum Zusammenziehen stark verhärteter Wunden gebraucht und trocknet sie tüchtig aus. Wie man Schellkrautsaft ausziehen und aufbewahren soll. Bei der Verwendung von Kräutern zu Arzneien muss man lernen, wie man ihre Säfte auszieht und aufhebt. Zunächst beim Schellkraut. Das Schellkraut wird verrieben, der Saft in einer beliebigen Menge ausgezogen und an einem Ort auf­gehoben, wo kein Staub hineinfallen kann, bis er eindickt daun macht man kleine Trochisci und hebt sie für den Be­darf auf. IJeher den Saft des Weissdorns und wie man ihn auszieht Man zieht den Saft auf folgende Weise aus. Man nimmt die Blätter desselben, zerreibt sie und zieht den Saft aus ihnen aus, so in der gleichen Weise aus allen Kräutern, aus welchen man Saft gewinnen muss; man zerreibe sie nämlich, ziehe aus ihnen den Saft aus, lege sie in die Sonne, bis sie trocknen und mache es mit ihnen, wie es beim Schellkraut beschrieben worden ist. Leber die passende Zubereitungsweise des Sarkokolls.1) Dieselbe geschieht folgendermassen. Man nehme ein gutes, weisses, dickes Stück Sarkokoll, zerreibe es in einem gläsernen Mörser, giesse Eselsmilch in einer solchen Menge darüher, dass es in der Folge der Menge der Milch nicht aufgelöst wird, *) Sarkokoll-rötliches Gummiharz. Yergl. die Chirurgie des Heinr. von Mondeville. Editio Pagel, Berlin 1898, pag. 265, desgl. Anec- dota Oxoniensia: unter Alfihta: von J. L. G. Mowat, Oxford 1887 pag. 162.

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