Szakcikk gyűjtemény
Adalbert Block: Beiträge zur Geschichte der Litteratur der Augenheilkunde im Mittelalter unter besonderer Berücksichtigung der Augenheilkunde des Alkoatim
l.H — Ueber die Verbrennung von Antimon. Antimon verbrennt man folgendermassen. Man lege das Antimon auf brennende Kohlen, warte aber nicht solange, dass es dem Blei wieder ähnlich wird. Man wäscht es ans wie den Markasit. Ueber das Auswaschen des Blutsteins. Den Blutstein wäscht man aus wie den Markasit. Man zerreibt ihn nämlich ganz fein, legt ihn in ein Gefäss, formt mit Wasser linsenförmige Pillen aus ihm, wäscht diese aus und legt sie in ein anderes Gefäss. Was beim Auswaschen mit Wasser zuerst ausgefallen ist, ist für deine Zwecke am besten; Was aber erdig war und einen Rückstand bildete, eignet sich nicht so zu dem Zweck, wie schon Johannicius1) sagt. Ueber däs Verbrennen von Grünspan. Das Verbrennen des Grünspans geschieht folgendermassen . Man zerreibe ihn, lege ihn in eine irdene Schale, setze ihn aufs Feuer und rühre ihn immer um, bis seine Farbe der des Ofenbruchs ähnlich wird, dann kühle man ihn ab und hebe ihn auf. Ueber die Verbrennung von Arsenik. Das Verbrennen des Arsenik geschieht folgendermassen. Man zerreibe ihn, lege ihn in eine neue irdene Schale, setze ihr aufs Feuer und rühre ihn um, bis er warm zu werden beginnt. Wenn er aber seine eigene Farbe verändert, nimm ihn vom Feuer weg, zerreibe ihn und hebe ihn für den Bedarf auf. Johannicius, ein arabischer Autor, 809 — 873; vergl. Pagel: Einführung in die Geschichte der Medizin. Berlin 1898 p»g. 151<