Szakcikk gyűjtemény
Oscar Beschorner: Die Laryngoskopie ein Vierteljahrhundert Eigentum der praktischen Medizin
17 klassischen Werke: „Pie Laryngoskopie und die laryngoskopische Chirurgie“ (Tübingen 1865), dessen Illustrationen noch heute zu dem besten und vollständigsten des auf diesem Gebiete geleisteten zählen. Es möchte zu weit führen und den Kähmen eines kurzen Rückblickes auf die ersteh 25 Jahre der Laryngoskopie allzuweit überschreiten, wollte ich noch ferner auf Einzelheiten der Errungenschaften eingehert, welche sie uns mehr und mehr brachte, insbesondere auch die Kamen der ersten Förderer jener in weiterer Ausdehnung aufzählen. Es gehören zu ihnen die glänzendsten der neueren Medizin, wie: Traube, Gehrhardt, Lewin, Nothnagel, Kühle, Riegel, Frankel und v. Ziemssen, welch letzterer vornehmlich das Gebiet der Neurosen kultivierte; Voltolini, welcher hauptsächlich der Galvanokaustik den ihr gebühronden Platz im operativen Teile der Kehlkopftherapie zuwies, v. Schrötter, der als Vorkämpfer für die Behandlung der Kehlkopfstenosen zu gelten hat und darin Grosses zu leisten berufen war, und viele Andere; ferner P. Richard, Rataille, Moura Bourouillou, Four nie, Fauvel und Mandl, welche für die Verbreitung der neuen Lehre in Frankreich sieghaft wirkten. Als unmittelbarer Schüler von Türck, dem ersten, welcher seine reichen Erfahrungen in einem, alle Krankheiten des Kehlkopfes umfassenden Lehrbuche: „Klinik der Krankheiten des Kehlkopfes und der Luftröhre“, Wien 1866, das noch heute hohen Wert besitzt, niederlegte — schöpfte an der Quelle und arbeitete erfolgreich weiter Stoerk, während in England Mackenzie es war, welcher daselbst die Laryngoskopie einführte und lange Zeit fast als der einzige im vereinten Königreiche sie ausübte. Für Russland, speziell Petersburg, hat Rauchfuss das grosse Verdienst, die Laryngoskopie zuei’st gepflegt zu haben und bis zum heutigen Tage ist er daselbst der vorzüglichste Vertreter dieses Faches geblieben. Von den drei soeben genannten stammen auch fernerweit die besten in deutscher Sprache erscliienenen Lehrbücher der Laryngoskopie, das Mackenzie’sche in der trefflichen Übersetzung, Bearbeitung und Erweiterung von F. Semon, denen die von Toboldt, v. Ziemssen und Frankel (in des ei’steren Sammelwerke) und in neuester Zeit von Gottetein sowie das von Bresgen in würdigster Weise sich anschliessen. Von hoher Wichtigkeit und Bedeutung war es, dass ebenfalls fast gleichzeitig mit Einführung der Laryngoskopie in die praktische Medizin die neue Inhalations-Therapie mittelst Flüssigkeits-Zerstäubung und hiermit ein bis dahiti unbekannter Weg, jedes beliebige, auch nicht flüssige und flüchtige Medikament dem Respirationstraktus direkt einzuverleiben, gefunden wurde. Welche Tragweite diese Art der Lokaltherapie erlangte, ist genugsam bekannt und jeder Arzt und die Litteratur fast aus2 i i