Eisenmann dr.: Die Kindbettfieber (Erlangen, 1834)

Erste Abtheilung. Allgemeine Betrachtung über die Kindbettfieber

29 Angestellten Versuchen die Kohlensäure sich mehr auf den Boden legt, während das Typhus-Gift in die Höhe steigt, und defshalb die Krankensäle der höheren Stockwerke eines Spitals vielmehr gefährdet, als die tiefer gelegenen, was ich an einem andern Ort beweisen werde. Die Glieder dieser Familie, in soweit sie mir bekannt sind, wären: der Hospitalbrand, eine Form von Typhus oris , welche aber nicht mit der Ma- lacie des Mundes verwechselt werden darf, die An­gina gangraenosa, die Pneumonia typhosa — von Einigen für Cerebral - Typhus genommen — der Typhus exanthematicus Hildebrandi, der Gang­lien-Typhus, das typhöse Kindbettfieber — Puer­peral- Typhus, die typhöse Ruhr, die Carbunkel- Pest und das gelbe Fieber. Nach dieser Episode, ohne welche der Leser meine Terminologie — wenn sie gleich höchst ein­fach und so wenig als möglich vom gewöhnlichen medicinischen Sprach-Gebrauch abweichend ist — nicht verstanden haben würde , gehen wir nun an die Betrachtung der im Wochenbett vorkommenden Krankheiten. §. 7.' Nach meinem Wissen kommen bey den Wöch­nerinnen vor i) das Milchfieber $ 3) die Venenent-

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