Külügyi Szemle - A Teleki László Intézet Külpolitikai Tanulmányok Központja folyóirata - 2006 (5. évfolyam)

2006 / 1-2. szám - ELMÉLET - Marton Péter: Államkudarcok, elrettenthetetlenség, ellenséges hátországok - Empirikus felfedezőúton Cooper világaiban

Résumé (eine international anerkannte Regierung) nicht imstande ist, sich auf dem eigenen Ter­ritorium zutragender Ereignisse Herr zu werden, die schädlich für die Interesse ande­rer Staaten sind. Bei den angewendeten Beispielen ergibt sich die Unerschrockenheit aus dem auf dem Territorium des konkreten Staates entstandenen politischen Vakuum, und dadurch wird das Eindringen des nicht staatlichen Akteurs eines solchen benach­barten Staates und die Schaffung von feindlichen Stützpunkten ermöglicht, die im be­waffneten Kampf mit der Regierung des gegebenen Staates stehen. In der Reihe der untersuchten Fälle sind die Türkei (gegen die PKK im Irak); der Iran (gegenüber dem MEH im Irak); Uganda (gegen die LRA sowie die DRC im Sudan); Ruanda (gegen die FAR und die Interahamwe im Kongo); Mazedonien (gegen die NLA im Kosovo) und Russland (gegen die verschiedenen bewaffneten Gruppen der Tschetschenen in Geor­gien) zu finden. Die von Cooper nicht eindeutig, doch aller Wahrscheinlichkeit nach zur prämoder­nen Welt gezählten Staaten können im Geiste des raison d'etat aktiv werden, während die zur modernen Welt gehörenden Staaten von Fall zu Fall die Anzeichen des Staats­fiaskos aufweisen können. Die untersuchten staatlichen Aktivitäten und Reaktionen können zugleich den normativen Kontext der internationalen Beziehungen' unserer Tage in eine interessante Beleuchtung rücken - und diese Beobachtungen können auch die Theorie der internationalen Beziehungen' beeinflussen. 2006. tavasz-nyár 171

Next

/
Thumbnails
Contents