Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

V. UNGARNS EINTRITT IN DEN KRIEG GEGEN DIE SOWJETUNION (11. April 1941- 28. Juni 1941) 714. 10. 4. 1941 Budapest 715. 10.4.1941 Lissabon 716. 10. 4. 1941 Sofia 717. 10. 4. 1941 Budapest 718. 10.4.1941 Bukarest 719. 11.4.1941 Budapest 720. 11.4.1941 Berlin 721. 11. 4. 1941 Budapest 722. 11.4.1941 Budapest Rundtelegramm des Außenministers an die ungarischen Gesandtschaften Man muß damit rechnen, daß es wegen der Entwicklung der militärischen Lage in Jugoslawien notwendig sein wird, zur Sicherung des Lebens der ju­goslawischen Ungarn ungarische Truppen in die Woiwodina, Batschka und nach Baranya zu schicken; der Außenminister weist die Gesandtschaften an, zu betonen, daß diese Aktion nicht gegen Jugoslawien gerichtet sei, zu­gleich aber auch darauf hinzuweisen, daß Ungarn in seinem Vertrag mit Ju­goslawien nicht auf territoriale Ansprüche verzichtet hat. 1027 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Lissabon an den Außenmini­ster Der Gesandte schlägt vor, die aus Budapest abreisebereiten Missionen zu­rückzuhalten, bis die ungarische Mission von London in Lissabon ange­kommen ist, weil er die Information erhalten hat, daß die Engländer auf die Gesandtschaften jener Länder Druck ausüben, die mit ihnen die diplomati­schen Beziehungen abgebrochen haben, daß sie London nicht verlassen sollen. 1028 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Sofia an den Außenminister Der bulgarische Außenminister hat mitgeteilt, daß Bulgarien auf deutsche Bitte hin Truppen zur Aufrechterhaltung der Ordnung nach Jugoslawien geschickt hat. 1028 Miklós Horthys Manifest vom 10. April 1941 über Angreifen von Jugosla­wien Horthy kündigt unter Berufung auf die Auflösung des jugoslawischen Staa­tes an. daß er im Interesse der Sicherheit der ungarischen Bevölkerung in Jugoslawien Truppen dorthin entsendet. 1029 Bericht des zeitweiligen Geschäftsträgers der ungarischen Gesandtschaft in Bukarest an den Außenminister Der deutsche Gesandte in Bukarest hat die Nachrichten über das Zustande­kommen einer rumänisch-sowjetischen Vereinbarung dementiert. 1031 Tagesbericht über das Gespräch zwischen dem jugoslawischen Gesandten in Budapest, Rasic, und dem stellvertretenden Außenminister János Vörnle Der jugoslawische Gesandte protestierte gegen den Einmarsch ungarischer Truppen, die Zerstückelung Jugoslawiens und gegen den Ton der ungari­schen Presse gegenüber dem jugoslawischen König und der Regierung; Vörnle wies den Protest zurück. 1032 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Ribbentrop hat dem Gesandten vorgeschlagen, daß Ungarn so bald wie möglich die diplomatischen Beziehungen zu Jugoslawien abbrechen sollte; sie sind damit einverstanden, daß Jugoslawien aufgeteilt werden muß. 1033 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Berlin Der Außenminister gibt dem Gesandten die Anweisung, dem deutschen Außenminister mitzuteilen, daß Horthy angeordnet habe, ungarische mili­tärische Operationen gegen Jugoslawien in die Wege zu leiten. 1034 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Berlin Den Nachrichten des Außenministers zufolge erhebt Rumänien auf den zu Jugoslawien gehörenden Teil des Banats Anspruch; er gibt dem Gesandten die Anweisung, Ribbentrop darauf hinzuweisen, daß Ungarn einen An­1390

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