Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

schlag auszuarbeiten, gaben die Italiener den Jugoslawen zu verstehen, daß der Krieg jeden Augenblick ausbrechen kann. 1006 699. 5. 4. 1941 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in London an den Außenmini­London ster Der stellvertretende englische Außenminister hat den Gesandten darauf aufmerksam gemacht, daß England die diplomatischen Beziehungen mit Ungarn abbrechen wird, wenn es nicht gegen den Durchmarsch deutscher Truppen Protest einlegt; wenn es selbst Jugoslawien angreifen sollte, würde England Ungarn den Krieg erklären; dasselbe ist auch von seiten der USA zu erwarten; er drückte seine Hoffnung aus, daß Ungarn an die Zukunft denken und den jugoslawisch-ungarischen Freundschaftsvertrag nicht brechen werde. 1006 700. 5.4. 1941 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in London an den Außenmini­London ster Der Gesandte bittet Bárdossy, ihn darüber zu informieren, welche Aufgabe er haben wird, wenn die diplomatischen Beziehungen zu England abgebro­chen werden oder wenn es zur Kriegserklärung kommen sollte; er macht den Vorschlag, ihn für diesen Fall zum Gesandten in Irland zu ernennen. 1008 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenmini­ster Im Zusammenhang mit dem Dokument Nr. 698 teilt der Gesandte mit, daß der jugoslawische Ministerrat zur Zeit über die allgemeine Regierungs­erklärung sowie über einen neuen Vorschlag an die Achsenmächte debat­tiert. 1009 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in London In Beantwortung des Dokuments Nr. 700 bittet Bárdossy den Gesandten, nicht von seinem Platz zu weichen; für den Fall der Kriegserklärung wird er ihn nach Irland versetzen. 1009 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister Die englische Regierung bricht die diplomatischen Beziehungen zu Ungarn ab. weil die deutschen Truppen von ungarischem Territorium aus Jugosla­wien angegriffen haben. 1010 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Ankara an den Außenmini­ster Von Papen informierte den türkischen Außenminister über die Ursachen des Angriffs gegen Jugoslawien und Griechenland; Deutschland ist dem türkischen Wunsch entgegengekommen, seine Truppen in einer gewissen Distanz von der türkisch-griechischen Grenze zu lassen, abgesehen von einer Nachschublinie; nach dem Gesandten hängt die Mobilisierung der Türkei im weiteren von dem Ausmaß der deutschen Erfolge und von der Stellungnahme der Sowjetunion ab. 1011 705. 6. 4. 1941 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Hitler hat bei dem Gespräch im April mit dem ungarischen Verteidi­gungsminister gegenüber Horthys Wunsch Verständnis gezeigt, den Angriff gegen Jugoslawien mit der Konstruierung eines Casus belli bzw. mit der Ausrufung der Selbständigkeit Kroatiens zu verbinden; er versprach, die ungarischen Revisionsansprüche zur Rückgliederung der Batschka und des Banats zu erfüllen; er führte weiter aus, welche Ansichten er zur Neuord­nung von Europa habe, und betonte, daß man die Judenfrage in ganz Euro­701. 5. 4. 1941 Belgrad 702. 6. 4. 1941 Budapest 703. 6. 4. 1941 London 704. 6. 4. 1941 Ankara 1388

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