Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

629. 17. 3. 1941 Berlin 630. 17. 3. 1941 Berlin 631. 18. 3. 1941 Ankara 632. 18. 3. 1941 Ankara 633. 18. 3. 1941 Ankara 634. 18. 3. 1941 Belgrad 635. 19. 3. 1941 Berlin lung der ungarisch-deutschen Beziehungen einwirken würde; er erinnert daran, daß auch der zweite Punkt des jugoslawisch-ungarischen Freund­schaftsvertrages die Möglichkeil einer friedlichen Revision vorsieht. 942 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Weizsäcker sicherte Sztójay im Zusammenhang mit den jugoslawisch­deutschen Verhandlungen zu. daß man Jugoslawien keine die ungarischen Interessen verletzenden Sicherheiten geben werde. 943 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Mit Bezug auf das Dokument Nr. 628 zählt der Gesandte die Gelegenhei­ten auf. bei denen er die zuständigen deutschen Stellen über die ungarischen Revisionsforderungen gegenüber Jugoslawien informiert hat. 944 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Ankara an den Außenmini­ster Auf einem feierlichen Empfang übermittelte er dem Präsidenten der türki­schen Republik Ismet Inönü Horthys persönliche Botschaft, in der er seine Hoffnung zum Ausdruck bringt, daß die Freundschaft beider Länder auch in Zukunft unverändert bestehen bleiben möge. 945 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Ankara an den Außenmini­ster Fortsetzung des Dokuments Nr. 631 : Auch Präsident Inönü setzte sich für die Aufrechterhaltung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern ein und fragte, ob Ungarn nicht in eine Lage geraten könn­te, die es zu Schritten gegen die Türkei versetzen würde; der Gesandte gab darauf die Antwort, daß der Dreimächtepakt nicht mit solchen Folgen ver­bunden sein kann. 946 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Ankara an den Außenmini­ster Fortsetzung der Dokumente Nr. 631 und 632: Präsident Inönü verheim­lichte nicht, daß er eine deutsche Agression befürchtet; der deutsche Bot­schafter hat Horthys Grußbotschaft mit Freude aufgenommen, weil er von der türkisch-ungarischen Freundschaft auch eine Verbesserung der deutsch-türkischen Beziehungen erwartet. 947 Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Weil sich die deutsch-jugoslawischen Verhandlungen hinziehen, hat sich eine nervöse Atmosphäre in Jugoslawien entwickelt; nach Meinung des Gesandten liegt die Ursache für die Erfolglosigkeit der Verhandlungen dar­in, daß die Deutschen auf italienischen Druck hin auf einem bedingungs­losen Beitritt Jugoslawiens zum Dreimächtepakt bestehen, da Jugoslawien auf dem Balkan völlig isoliert ist; trotzdem glaubt der Gesandte an eine Einigung. 947 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Ribbentrop bittet Bárdossy für den 21. März nach München, wo auch Hit­ler ihn empfangen wird; Jugoslawiens Beitritt zum Dreimächtepakt ist zu erwarten; einer vertraulichen Mitteilung von Ribbentrop zufolge respek­tiert Deutschland Jugoslawiens Grenzen, garantiert sie aber nicht; er deute­te die Erfüllung der ungarischen Revisionsforderungen, eventuell mit deutscher Hilfe, an. 951 1379

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